Disc konnte nicht aufgenommen werden, weil mit Quellmaterial ist ein Problem (-18771)

Dieses Thema im Forum "Blu-ray, DVD und (S)VCD" wurde erstellt von MarcJLH, 30.07.2006.

  1. MarcJLH

    MarcJLH Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hi Leute,

    ich habe mal wieder ein Problem und zwar mit Toast (7.0.2)...

    Nach sechs Tagen habe ich endlich mit meinem Kumpel unseren Kurzfilm fertig.... Natürlich habe ich diesen am selben Abend noch in iMovie 6 HD in "Hohe Qualität" gerendert und ausgegeben...

    Die daraus enstehende DV-Datei ist 4,47 GB gross!
    Diese wollte ich dann wie immer mit Toast als DVD auf höchster Qualität kodieren und dann brennen lassen! Da ich bisher jedes "grosse Update" des Films unproblematisch per Toast auf DVD bannen konnte, habe ich mir eigentlich keine Probleme erwartet... Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt:

    Zweimal habe ich den Kodierungsvorgang, zweimal bricht er kurz vor Abschluss des Kodierungsvorgang mit folgender Fehlermeldung ab:

    "Die Disc konnte nicht aufgenommen werden, da ein Fehler mit dem Quellmaterial aufgetreten ist.
    Ergebniscode-18771"

    Auf der Roxio-Seite habe ich nichts zu diesem Fehlercode gefunden... :( Ich habe bereits vor ein Tagen das neue Toast-Update installiert, aber dann wieder deinstalliert nachdem ich feststellen musste, dass meine erstelleten SVCDs mit dem neuen Update auf dem Player ruckeln, wobei dieses Problem aber nach wie vor nach dem Downgrade auf 7.0.2 besteht...

    Ich versuche das Ganze jetzt nochmal mit dem neuen Update, hoffentlich hilfts! Allmählich bin ich nämlich etwas verzweifelt, wir waren so froh, dass wir endlich fertig waren und haben uns so gefreut, dass wir den Film endlich auf DVD bannen können...

    Ansonsten bitte ich Euch um Vorschläge, wie ich sonst noch rendern, kodieren könnte usw. Also in welche anderen Formate usw. Es sollte möglichst die beste Qualität sein, Grösse der Datei ist erst mal egal, hauptsache es passt auf einen DVD-Rohling...

    Kann es vielleicht sein, dass Toast wegen dem Quellmaterial meckert weil die Datei über 4GB gross ist, obwohl der fertige Film nicht mal die Hälfte der DVD belegen wird, wie die Platzanzeige auf dem Rohling beweist...

    Ansonsten habe ich auch noch QT Pro, FCP und Compressor zur Verfügung...

    Meine nächsten Filme werden alle mit FCP geschnitten und dann mit Compressor bearbeitet, zumal ich mich bei iMovie beim Schneiden fast die Schwindsucht über manche Sachen geärgert habe...

    Ich fange aber gerade erst an mit FCP richtig zu arbeiten... Deswegen bitte ich um Verständnis...

    Bin für jeden Tipp, der uns aus dieser Misere bringt, sehr dankbar!

    Ein leicht verzweifelter

    MarcJLH
     
  2. quack

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    Wenn du den Compressor hast kannst du den Film (also die DV-Datei) auch damit in ein MPEG2 umwandeln (ist es eine DVD oder SVCD?) und diese Datei dann ohne Neukodierung(!) mit Toast brennen (Toast zeigt dann nur kurz ein Multiplexen an, kodiert aber den Film nicht mehr langwierig neu).

    Mit den richtigen Einstellungen sollte die Qualität auch besser als bei einer Kodierung mit Toast sein.

    Weiterer Vorteil von Compressor: Du kannst die MPEG.Datei am Rechner kontrollieren vor dem brennen und auch später noch mal neu brennen ohne auf eine erneute Kodierung zu warten. Das spart Zeit und Nerven.
     
  3. MarcJLH

    MarcJLH Thread Starter MacUser Mitglied

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    Es soll eine DVD werden... Ich werde das mit Compressor ausprobieren... Vielen Dank schon mal!

    Gruss,

    MarcJLH
     
    Zuletzt bearbeitet: 30.07.2006
  4. MarcJLH

    MarcJLH Thread Starter MacUser Mitglied

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    Das sind mit dem Compressor hat ohne Probleme funktioniert! Super, vielen Dank!

    Jetzt stelle ich mir aber nur die Frage, was wäre gewesen wenn ich nicht Compressor gehabt hätte, ist ja nicht gerade eine Applikation, die man so als Standard hat!?

    Ich hatte das Ganze dann mit der neuen Toast-Version 7.1 gebrannt, aber wie ich feststellen muss, ruckelt jedes Video, was ich mit dieser Version gebrannt habe (also nicht die DVD springt, sondern das Video selber weist Ruckler auf - vielleicht die Bitrate zu hoch?)

    Ich probiere das Ganze jetzt wieder mit meiner alten Version (7.02) zu brennen, bei der hatte ich bis jetzt keine Probleme und werde dann nochmal berichten!

    Vielen Dank auf jeden Fall nochmal für den Tipp...

    Würde mich auch wirklich nochmal interessieren, was ich hätte tun können, wenn ich nicht Compresor gehabt hätte...

    Vielen vielen Dank auf jeden Fall!

    Gruss,

    MarcJLH
     
  5. quack

    quack MacUser Mitglied

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    Es gibt noch andere Programme, die Daten in MPEG2 umwandeln können, z.B: ffmpegX.

    Was meinst du mit ruckeln? Hat der MPEG-Film echte Fehler, oder schafft dein Standalone-DVD-Player es einfach nicht die Scheibe abzuspielen? Letztes kann an der Datenratem, dem Rohlinghersteller oder auch dem RohlingTyp (-R,+R,-RW,...) liegen. Ausserdem kann bei Grenzfällen auch die gewählte Brenngeschwindigkeit ein Problem sein.
    Aus deiner Aussage (4GB-DV=20Minuten-Film und höchste Qualität) schließe ich, dass du zumindest theoretisch eine sehr hohe Bitrate verwenden kanns um den Film auf DVD zu bekommen. Das könnte also in der Tat ein Ursache sein. Wie groß ist denn die Bitrate?
     
  6. MarcJLH

    MarcJLH Thread Starter MacUser Mitglied

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    Also es ist so, dass ich als Erstes sicherheitshalber mit einem DVD-RW-Rohling von Verbatim vierfach den Film in Toast (7.1) gebrannt habe... Der Player spielt die DVD auch problemlos ab und es ruckelt nicht im Sinne, dass der Player Bilder überspringt (damit meine ich, dass der Timecode auf dem Player ganz normal läuft ohne zu springen!)! Es ist schwer das zu erklären... sorry! Vielleicht kann ich es so sagen: Am Anfang folgt Text, dieser breitet sich langsam auf dem Bildschirm aus, bevor der Tesxt sich aber ganz entfaltet, ruckelt das die Schrift kurz, dann steht der Text vollständig, dass geht den ganzen Film über so! Ich habe die Bitrate im Compressor auf einen Rat von einem Member hier im Forum auf 6,5 MB/s gestellt... In Toast habe ich dann alles automatisch machen lassen, es kann sein, dass Toast dann die Bitrate automatisch umstellt... Aber ich bin mir gar nicht so sicher, dass es am Rohling oder der Bitrate liegt, denn wie gesagt habe ich dann wieder meine alte Toast-Version (7.0.2) zum Brennen genommen und dann habe ich alles so wie eben gemacht und siehe da keine Ruckler im Film, also ich glaube tatsächlich das es an der Toast-Version liegt... Andererseits habe ich in beiden Toast-Versionendas massive roblem mit der Erstellung SVCDs! Ich nutze dafür TDK-CD-Rohlinge und habe bei beiden Toast-Versionen einmal 20fach und 16fach gebrannt! Als ich die SVCD abgespielt habe, haben nicht nur die Bilder geruckelt sondern die komplette CD... Beispiel... Am Anfang kommt das Intro mit der Schrift und kommt meistens bei einigen Szenen ein Zeitversatz von fünf Sekunden, das heisst es werden teilweise komplette Szenen weggelassen!

    Sorry, wenn ich das so umständlich erklärt habe.

    Gruss,

    MarcJLH
     
  7. quack

    quack MacUser Mitglied

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    Wenn Toast die Bitrate automatisch einstellt kann es hier natürlich Unterschiede zwischen den Versionen geben.

    Genrell kann eine SVCD bei weitem nicht di Bitrate einer DVD verarbeiten, es kommt also wesentlich schneller zu Rucklern.

    Ob wirklich ruckler im Film sind kannst du mit deinem Computer überprüfen, notfalls die entsprechende STelle mal Bild für Bild abspielen, dann siehst du ob etwas fehlt.

    Wenn du die Bitrate im Verdacht hast, dann teste es doch mal mit einer etwas geringeren. Warum immer gleich mit 6,5MB/s? Weniger geht meist auch schon.

    Toast kann die Bitrate nur dann umstellen, wenn es den Film neu kodiert. Dann war aber die Arbeit und Wartezeit im Compressor völlig überflüssig. Wenn du einen fertigen MPG-Film brennen willst, dann sollte Toast die Daten nicht neu kodieren sondern nur noch Multiplexen. Was Toast genau macht, steht während dem Brennvorgang im unteren Teil des Fensters und man mekrt es auch daran wie lange es dauert.
     
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