Digitalfotografie im Makrobereich!

Dieses Thema im Forum "Fotografie" wurde erstellt von topmüller, 12.10.2006.

  1. topmüller

    topmüller Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hi!
    Ich suche eine gute Digitalkamera für den Makrobereich und eine Software, die etwas über den iPhoto bereich hinaus geht, aber nicht zu komplex ist.
    Würde mich freuen ein paar gute Typs zu bekommen, bei den enormen Angebot an Digitalkameras hab ich nicht das nötige KnowHow!:rolleyes:
    Grüße
     
  2. Uria aalge

    Uria aalge MacUser Mitglied

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    Was möchtest Du fotografieren und was mit der Software machen was iPhoto nicht kann? Es ist alles letztendlich eine Preisfrage.

    Uria aalge
     
  3. virtua

    virtua MacUser Mitglied

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    Gute Fotos im Makrobereich kannst du nur mit einer DSLR machen. Meine Wahl wäre die Canon EOS Serie, aber auch Nikon, Sony, Olympus oder Sigma bauen da interessante Kameras. Dazu ein ordentliches Makro mit Festbrennweite, je nach Ensatz ca. 50 – 200 mm. Das kostet zwar, ist aber mit Bridgekameras oder sogar kompaktknipsen nicht vergleichbar – qualitativ liegen Welten dazwischen!

    Habe selber eine Canon EOS 350D mit einem Tokina 100mm Makro, und bin schlicht begeistert von den Bildern die damit möglich sind! Die waren mit meiner alten Powershot nichtmal annähernd halb so gut, im Makrobereich erst recht nicht!

    Ach ja, Software: für mich gibt es nur Photoshop, aber PS Elements ist für Anfänger leichter zu handeln und auch recht günstig. Überlege dir auch, ob du RAW-Bilder machen möchtest (empfehlenswert!), dann brauchst du einen guten Converter. Aperture ist recht kostspielig, ich benutze RAW Developer, der macht super Qualität und kostet nur knapp 100 €, wenn ich richtig liege.
     
  4. freedolin

    freedolin MacUser Mitglied

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    Das sehe ich komplett anders, denn gerade in der Makrofotografie kann man nie genug Tiefenschärfe haben ... und da kommt keine DSLR an die Kompaktkameras heran. Makros mit einer Kompakten gehen durchaus auch mal aus der Hand (schon allein weil man dank Schwenkdisplay nicht in den Dreck muss), während man für eine DSLR für ordentlich Tiefenschärfe schon satt abblenden muss und damit kaum um ein Stativ drumrum kommt ... auf Kosten der Spontaneität.

    Und auch wenn ich sonst kein Freund der Kompakten bin: sooo schlecht ist die Bildqualität einiger Kompaktkameras auch nicht (wenn man nicht unbedingt das neueste Pixelmonster mit 20-fach-Zoom haben muss).

    -- Markus
     
  5. topmüller

    topmüller Thread Starter MacUser Mitglied

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    Re

    :) Danke !!!!
    Ich arbeite im medizin-technischen Bereich. Ich brauche die Kamera um genau Aufnahmen der Iris(Augenfarben) zu erstellen. Diese Aufnahmen sollen dann platzsparend archiviert werden.
    Ein Stativ ist schon vorhanden.
    Leider bin ich noch ein Laie, aber lernfähig!
    Ich habe mir letztens eine CasioEX-Z850 gekauft, in erster Linie zum privaten Gebrauch.
    Die Aufnahmen sind toll, aber mit den Ergebnissen bei den den Makroaufnahmen der Iriden war ich nicht zufrieden.
    Ich plane meine Patientendatei mit genauen Bilddokumenten zu kompletieren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13.10.2006
  6. Konstantin2

    Konstantin2 MacUser Mitglied

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    Wenn Du ernsthaft in die Makrofotografie einsteigen willst, kann ich dir eine DSLR nur empfehlen. Wichtig ist zu überdenken/entscheiden: Welche Art von Makros hast Du vor zu machen? Tiere/Pflanzen etc...

    Bei (scheuen) Tieren wirst Du um eine entsprechend lange Brennweite nichr umkommen. Ich nutze z.B. das Sigma 180er Makro. Pflicht bei Makros ist natürlich ein Stativ oder zumindest ein Einbein.

    Software: Hier ist natürlich Photoshop das Nonplusultra. Wenn Du RAW foten willst, ist für die meisten RAW-Typen hier der Konverter enthalten.

    Ansonsten gilt der allgemeine Tip: Die Kamera ist nicht so wichtig, entscheidend ist die Scherbe vor und der Kopf hinter der Kamera. Schau Dir im Fotofachgeschäft Deines Vertrauens die verschienden Kameraangebote an. Ein guter und günstiger Einstieg in die DSLR-Welt ist z.B. die D50 von Nikon.

    Grüße
    Konstantin
     
  7. zarathustra

    zarathustra MacUser Mitglied

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    samsung nv 3 oder so ist glaub ich ganz gut... schaus dir ma an
     
  8. virtua

    virtua MacUser Mitglied

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    @ freedolin: Es heißt Schärfentiefe :D

    Im Ernst:
    1. Dafür hat du mit einer Taschenknipse immer alles scharf, bist also weniger flexibel wenn es nicht so sein soll.
    2. Ist aufgrund des kleinen Sensors das Rauschen stärker.
    3. Macht man richtige Makros nicht spontan wie einen Schnappschuss wenn die Oma vom Fahrrad fällt ;)
    4. Muss man für Makros sowieso (fast) immer ein Stativ benutzen, aus der Hand ist nicht, auch mit einer Taschenknipse. Also kann man auch meist ohne große Probleme die Blende weiter schließen.
    5. Gibt es Winkelsucher wenn es mal eng wird.
    6. Kannst du mit dem Display einer Kompakten niemals die Schärfentiefe ordentlich einschätzen. Abblendtaste ist auch nicht.
    7. Ist die Lichtstärke bei Kompaktknipsen oft nicht ausreichend und die Linsen sind Allroundgläser, für Makro, Weitwinkel und Tele. Ein richtiges Makroobjektiv ist spezialisiert für solche Aufnahmen und Himmelweit überlegen.

    Das wär's fürs Erste. Als Ambitionierter Amateurfotograf, gerade für Makros, ist man mit einer Kompakten oder Bridgekamera schnell frustriert, glaub mir. War bei mir nicht anders ;)
     
  9. Eldar

    Eldar MacUser Mitglied

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    ich kann mich da nur anschliessen, eine DSLR ist für gute makrofotografie pflicht!
    aus meiner erfahrung kann ich dir unter anderem die Canon EOS Serie empfehlen. ich selber habe das Canon EF 100mm f2.8 Macro und bin ebenfalls davon begeistert, was da an bilder rauskommt (hier ein paar Beispiele: [DLMURL="http://www.christianpfammatter.ch/gallery/thumbnails.php?album=57"] KLICK [/DLMURL] )

    gruss
    eldar
     
  10. freedolin

    freedolin MacUser Mitglied

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    Nicht bei mir, aber das hatten wir hier schon an anderer Stelle :p

    Das ist mir alles bekannt, aber da topmüller speziell für Makrofotografie nach einer Kamera sucht, halte ich dennoch daran fest, dass die grosse Schärfentiefe (nur für Dich) in diesem speziellen Bereich von Vorteil ist. Und Spontaneität ist meines Erachtens mit einer Kompakten weit mehr gegeben. Ich nenne noch eine alte Powershot G3 mein Eigen, die bei f/4 und entsprechend kurzen Verschlusszeiten ganz ordentliche Ergebnisse liefert. Klar geht das mit einer DSLR und guter Makro-Festbrennweite noch besser ... aber nicht aus der Hand.

    -- Markus
     

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