Der Start & die Erweiterungen

Dieses Thema im Forum "Mac OS 8.x, 9.x" wurde erstellt von appelknolli, 03.05.2002.

  1. appelknolli

    appelknolli Thread Starter MacUser Mitglied

    1.157
    0
    13.11.2001
    In alphabetischer Reihenfolge werden zuerst die sogenannten Things (Dateityp thng), dann die Systemerweiterungen(u. a. INIT, appe, ndrv, cbnd, shib, RDEV, PRER) und schließlich die Kontrollfelder (CDEF, APPC und APPL) geladen, die Icons am unteren Bildschirmrand aufgezählt.
    Stürzt der Mac während des Bootvorgangs ab, sollten Sie sich merken oder notieren, welches Icon zuletzt angezeigt wurde. Für einen Konflikt ist meist entweder die jeweilige Erweiterung selbst, die davor oder die danach verantwortlich: manche patchen dieselbe Systemroutine und vertragen sich deshalb nicht, andere setzen eine bestimmte Systemversion oder Hardware voraus.
    Drückt man nach dem Einschalten die Shift-Taste, deaktiviert das MacOS vorübergehend die Systemerweiterungen und Kontrollfelder.
    Beim Einkreisen der schuldigen Erweiterung ist das Kontrollfeld 'Erweiterungen ein/aus' sehr behilflich, das seit einigen Jahren zum Lieferumfang von MacOS gehört. Es kann nämlichnicht nur pauschal alle Erweiterungen deaktivieren, sondern auch einzelne - einschließlich Things. Deaktiviert man eine Erweiterung, die bereits vor dem Fenster des Managers geladen wurde, startet dieser den Rechner anschließend neu, weil er sie anders nicht mehr aus dem Speicher entfernen kann. Wer mit Erweiterungen arbeiten muß, die sich nicht miteinander vertragen, sollte unterschiedliche Sets - etwa für die Arbeit im Netz, das CD-Brennen oder zum Spielen - anlegen. Nach dem Umschalten zwischen diesen Sets muß man zwar den Rechner jeweils neu starten, aber dafür arbeitet manfrei von Konflikten. Sehr hilfreich bei der Suche nach den aktuellen Systemerweiterungen und Treibern ist zB. defekter Link wurde entfernt
     
  2. appelknolli

    appelknolli Thread Starter MacUser Mitglied

    1.157
    0
    13.11.2001
    Inkompatibel Erweiterungen

    Erweiterungen, die sich de facto als inkompatibel mit dem Rechner oder dem sonstigen System erweisen, sollte man beherzt von der Festplatte löschen und nicht nur im jeweiligen Erweiterungsmanager als deaktiviert eingetragen lassen. Denn in letzterem Fall besteht die Gefahr, nach einem versehentlichen Klick auf 'Alle aktivieren' die mühsam zusammengesuchte Systemkonfiguration wieder rekonstruieren zu müssen. Aus demselben Grund sollte man auch stets ein Backup der Set- Datei und natürlich des gesamten Systemordners bereithalten.
    Übrigens hilft ein simpler Trick, die Übersicht im Systemordner zu bewahren und zu erkennen, welche Systemerweiterungen zum Beispiel die Neuinstallation eines Office-Pakets mit sich gebracht hat: weise einfach allen 'sauberen' Komponenten des Systemordners ein buntes Etikett zu - neu installierte kommen ohne und heben sich deshalb farblich von den alten ab. Erfreulicherweise lassen sich Dateien im Finder auch nach ihrem Etikett sortieren, so daß du auf einen Blick wahmehmen kannst, was sich verändert hat.
     
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