Defektanfälligkeit: harte Fakten

Dieses Thema im Forum "MacBook" wurde erstellt von schimmel, 20.01.2005.

  1. schimmel

    schimmel Thread Starter MacUser Mitglied

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    Nicht dass ich hier Werbung für die c't machen will, aber da ist mal wieder ein interessanter Artikel drin.

    Defektanfälligkeit von Notebooks:

    Apple ist am 5. Platz von 10 Herstellern mit 52%. Erster Platz Asus mit 44%, letzter Platz (wen wundert's) Gericom mit 73%.

    Allgemein find ich die Raten ziemlich hoch. Besser als Apple sind bei der Anfälligkeit und Reperaturkosten: Siemens, IBM, Acer, Asus.

    Im allgemeinen ist das Mittelfeld ja noch akzeptabel.

    Sieger im Schnitt ist IBM. Wenn man jetzt bedenkt, dass die ihre PC Abteilung gerade wegen Verlusten verkauft haben :-/.

    Ach ja. Teilnehmer waren 1871 Nutzer von heise online.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20.01.2005
  2. ralfinger

    ralfinger MacUser Mitglied

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    Könnte hinkommen. Dass IBM qualitativ hochwertige Books baut ist ja kein Geheimnis. Das wird auch jeder anerkennen, der mit so einem Ding schon arbeiten "musste". Fast unkaputtbar. Merkt man irgendwie schon, wenn man es in die Hand nimmt. Gericom auf dem letzten Platz ... wen überraschts. Apple hätte ich zunächst höher eingeschätzt, hab aber selber gerade Displayprobleme, wobei da bestimmt auch das ultraflache Design und die Bauweise und dergleichen für etwaige Ausfälle sorgt. Bei IBM ist da wesentlich härteres Material, mehr Raum, mehr Schutz und Puffer, was wiederum natürlich Scheiße ausschaut. Man kann halt net alles haben. Naja und der Rest irgendwo dazwischen ... kommt doch hin. Oder auch nicht, wer weiss das schon ausser der Ct, oder hatte schon jemand anderes von uns soviele Notebooks im Test? Schwer zu sagen, ne?!
    Gruß Ralf
     
    Zuletzt bearbeitet: 20.01.2005
  3. blacksy

    blacksy MacUser Mitglied

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    Da gab es glaube ich im Forum schonmal einen Topic zu, vielleicht sogar zwei. Bei 1871 Nutzern und einem deutschen Notebook-Marktanteil von 2% sind das vermutlich gerade mal 40 Leute gewesen die einen Mac hatten, von denen wiederum gut 20 ein Problem meldeten.

    In dem anderen Topic stand bereits, dass das nicht unbedingt aussagekräftig ist, und man nicht weiß, ob die Rechner- und Problemverteilung bei solchen Onlineumfragen tatsächlich der reellen Verteilung entspricht. Dass es bei den Macs allerdings genügend Fehler und vor allen Dingen auch akute Serienfehler gibt, ist aber nichts neues, ein Blick in's Forum genügt ja bereits um sich über die schwersten Fehler ein Bild zu machen.

    Sehr krass finde ich allerdings den Erschreckend hohen Wert bei Gericom, der dem miesen Image mehr als gerecht wird :eek: Die anderen Firmen stehen aber auch nicht gerade gut da. Ein erster Platz mit einer Fehleranfälligkeit von 44% ist alles andere als berauschend. Die Vermutung liegt nah, dass nicht deutlich zwischen unbedeutenden Fehlern oder Abnutzungserscheinungen und drastischen (Serien-) Fehlern differenziert wurde :rolleyes:
     
  4. macks

    macks MacUser Mitglied

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    Gerade noch!
    Apple hat in den letzten Jahren in der Qualität stark nachgelassen. Das ist wohl der Tribut den man für einen niedrigen Preis zahlen muss.
     
  5. ralfinger

    ralfinger MacUser Mitglied

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    Äh ... 2700 Euro für ein Notebook waren zwar für mich geschäftlich noch erschwinglich und bezahlbar, aber kein Pappenstil. Absetzen hin oder her, ein niedriger Preis ist für mich was anderes, sorry.
    Gruß Ralf
     
    Zuletzt bearbeitet: 20.01.2005
  6. macks

    macks MacUser Mitglied

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    Ich meinte den niedrigen Preis im Verhältnis zu früher.
     
  7. ralfinger

    ralfinger MacUser Mitglied

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    Haben die Powerbooks früher noch mehr gekostet? Mmmhhh ... ich denke es liegt eher an der Bauweise und dem Design. Wenn IBM es schafft stabile Geräte für 1500 Euro zu bauen, wäre Apple auch in der Lage dazu. Nur dass die dann halt aussehen würden wie Thinkpads. Das wär halt mal garnicht Apple-like. Naja, ich persönlich bin weitestgehend glücklich und das Gerät war mir das Geld wert. Der Rest ist Theorie. Ich denke die geben sich alle Mühe und wer weiss nach welchen Kriterien die CT getestet hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20.01.2005
  8. MacBarfuss

    MacBarfuss MacUser Mitglied

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    Die Aussagekräftigkeit halte ich auch für bedenklich niedrig!

    Glaubt ihr das die Qualitätsverlust bei Apple gelegentlich mal minimiert werden? Das PowerBook hat jetzt den End-of-life Status. Mal angenommen Apple wirft demnächst seine G5 PB's oder eine neue G4 PB Serie auf den Markt. Würden die dann so häufig genannten Qualitätsmängel nicht minimiert sein?

    Es ist natürlich die Frage, was da als Qualitätsmangel gilt. Es gibt ja Leute, die sich über den kleinsten Mist aufregen ( sogenannte "Mikroprozessoren" :D ).
     
  9. Broeseli

    Broeseli MacUser Mitglied

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    Der Test ist relativ irrelevant, da dort Notebooks verschiedenster Art und Preise verglichen werden. Man hätte das auf eine Notebookklasse beschränken müssen. Man kann nunmal nicht ein iBook mit einem IBM T41 oder so vergleichen, erstens wegen des Preises, zweitens wegen der größe, und drittens wegen der Zielgruppe.

    Hinzu kommt, das sich meistens die Leute die Probleme haben häufiger an solchen Testes beteiligen und dort mitstimmen, da sie ihren Unmut ablassen wollen.

    Daniel
     
  10. Mitraix

    Mitraix Gast

    In der letzten c´t gabs auch einen recht netten Artikel über den Leidensweg mit einem 17" PowerBook bei dem der Defekt trotz 3maligem Einsenden und anderer Aktionen nicht behoben wurde. Ist aber hoffentlich eher ein Einzelfall...
     
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