Dachbodenfund: über 100 Schallplatten - welcher Spieler zum Digitalisieren?

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  1. cschirmbeck

    cschirmbeck Thread Starter MacUser Mitglied

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    Seit kurzem habe ich eine Begeisterung für Schallplatten entwickelt - die Ästhetik ist mit der von CDs meiner Meinung nach nicht zu vergleichen (CDs besitze ich gar nicht mehr, momentan ist alles digital).
    Nun trifft es sich gut, dass ein Dachbodenfund - über 100 Schallplatten in relativ gutem Zustand - nun einen guten Start für eine Schallplattensammlung bietet. In diesem Fund ist fast alles vertreten - von den Rolling Stones über Dave Brubeck bis hin zu Opern...

    Nun kenne ich mich im Schallplattenbereich nicht besonders gut aus, ich bin ein völliger Neuling.
    Ich suche nun einen Schallplattenspieler, der

    a) eine gute Audioqualität liefert (als Anhaltspunkt: ich bin B&O-Fan ;))
    b) schön/edel aussieht (auch hier: siehe B&O)
    c) evtl. als bonbon die Digitalisierung der Schallplatten ermöglicht

    Zu c): ich habe einen PowerMac G5 Dual 2.0 GHz, also auch einen optischen Audioeingang. Ließe sich dieser in diesem Zusammenhang nutzen? Ist dazu noch spezielle Software nötig, und wenn ja, wieviel kostet diese?

    Die Preisgrenze für den Plattenspieler liegt auf jeden Fall unter 1000 Euro, am besten unter 700 Euro. Kann man mit dieser Preisvorstellung etwas anfangen, oder ist das völlig unrealistisch? Ich habe auch gehört, dass die Nadeln unglaublich teuer sein sollen (z.B. 300 Euro/Nadel bei einem guten Spieler)... welche Kosten kommen auf mich zu?

    Ich würde mich über einige Tipps freuen...
    Alleine die Coverdesigns der Schallplatten sind es schon wert... :D
     
  2. Pretzel

    Pretzel MacUser Mitglied

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    Die guten alten Technics 1210er natürlich! ;)

    [​IMG]

    gibts auch in Silber...

    sieht dann so aus:

    [​IMG]
     
  3. cschirmbeck

    cschirmbeck Thread Starter MacUser Mitglied

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    Danke für den Hinweis... schaue ich mir gleich mal genauer an :)
    Wie sieht es da mit der Digitalisierung aus? Worauf sollte ich achten?
     
  4. Thorens-Plattenspieler sind auch immer eine gute Wahl :)
    Was das digitalisieren angeht: Mit Spin Doctor (ist im Toast Ordner versteckt) über Audioeingang (wenn der G5 so was hat, ansonsten z.B. via iMic von Griffin) aufnehmen und die Stücke schneiden – das ist die einfache und manchmal "brummige" Variante ;)
    Die professionelleren Wege dürftest du über die Suche im Forum finden (Stichwort digitalisieren).
     
  5. cschirmbeck

    cschirmbeck Thread Starter MacUser Mitglied

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  6. cschirmbeck

    cschirmbeck Thread Starter MacUser Mitglied

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  7. krm

    krm MacUser Mitglied

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    ganz ehrlich kann ich zu deiner frage keine anwendungserfahrung berichten, jedoch zu dem Techniks MK 1210 und auch dem nachfolger kann ich aus eigener erfahrung (habe jahrelang aufgelegt) sagen: TOP!!! und meiner (ca. 12 jahre alt) läuft noch immer!!!
     
  8. Ochi

    Ochi MacUser Mitglied

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    Zum Technics würde ich auch raten... Nicht nur der meistgenutzte Club-TT, sondern auch nach Jahren noch einer der gleichlaufschwankungsfreiesten...

    Nur was noch keiner erwähnt hat: Der Technics alleine macht noch lange nicht die Musik! Auf das "System" (also Nadel, etc.) kommt es auch an...
    Mein Tipp auf dem MK-II: Ortofon Nightclub E
    Das ist ein System mit einem sehr ausgewogenen Klangbild und einem sauberen elliptischen Schliff. (Daher das "E". Systeme mit einem "S" besitzen einen sphärischen Schliff und sind eher zum scratchen geeignet, dafür haben sie einen minimal schlechteren Klang.)

    Viel Spaß beim andächtigen Lauschen/Digitalisieren!
     
  9. cschirmbeck

    cschirmbeck Thread Starter MacUser Mitglied

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    Vom Design her gefällt mir eigentlich der Thorens TD 170 Plattenspieler ganz gut - und der ist auch noch zu finanzieren (ca. 350 Euro)...
    Ist der Plattenspieler in Ordnung bzw. kann er mit den Technics mithalten?

    @Ochi
    verstehe ich es richtig, dass bei den Plattenspielern (z.B. dem TD 170) noch keine Nadel dabei ist? Braucht man neben dem Plattenspieler und der Nadel noch etwas (neben einer Stereoanlage als Verstärker, versteht sich von selbst)? Und: wie oft muss man die Nadel wechseln?


    Und dann noch eine Frage: viele Platten sind etwas verdreckt. Wie reinigt man die am besten?
     
  10. willimu

    willimu MacUser Mitglied

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    Hi,
    der optische Audioeingang ist ein digitaler!

    Ich kann mir nicht vorstellen, daß es Plattenspieler gibt, die einen Analog-Digital-Konverter eingebaut haben. Also muß man das Signal extern wandeln, z.B. mit einem DAT-Recorder oder auch mit dem im Mac eingebauten, also dem analogen Audioeingang (drinnen ist dann der Wandler).

    Der Analogeingang von Mac-Rechnern ist in der Regel schon recht gut, aber kein HiEnd.

    Um mp3s davon zu machen müßte es aber absolut reichen. Hauptsache es brummt nix. Das kann man meißt schon verhindern indem man das Audiokabel nicht nah an Netzgeräten und Stromkabeln vorbeileitet.

    Es gibt PCI-Soundkarten mit sehr hochwertigen Analogeingängen, z.B. von Digidesign oder auch USB-Audiointerfaces. Da würde ich mal bei so Musiker-Fachmärkten nachhören wie musikstore, Thomann und wie die alle heißen.

    Aber mal nebenbei: man kann doch mittlerweile alles in Top-Qualität digital remastert, entclickt und decrackled auf CD bekommen, auch geliehen, da geht das digitalisieren doch viel einfacher :)

    Ich würde mir die Scheiben einfach anhören und das Ritual genießen.

    Gruß

    willimu
     
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