Bootcamp und Parallels

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  1. DocJones

    DocJones Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hi,

    Ich bin begeisterter und langjähriger Linux-Nutzer und habe mich jetzt dazu entschlossen, mir ein MacBook zu bestellen. Hauptgrund dafür war die Tatsache, dass Apple einfach die Nase vorn hat bei Geräten unter 14". ;)

    Wie man daraus schon entnehmen kann, bin ich bisher nicht wirklich ein Apple- oder Mac-Fan gewesen und wollte eigentlich sofort ein Linux auf dem Gerät installieren. Nach der Lektüre diverser Zeitschriften bin ich aber nun doch gespannt auf Mac OS und würde es gerne nutzen.

    Bleibt nur die Frage, wie ich dann mein Linux parallel betreiben möchte. Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Anregungen geben.

    Hauptfrage: ist es möglich, ähnlich wie mit VMWare, eine Linux-Installation zu haben, die ich einerseits via Bootcamp alleine booten kann, aber auch in Parallels starten kann?

    Ansonsten wäre es noch interessant, wieviel RAM empfehlenswert für Parallels sind. Ich kenne bisher nur VMWare und da ist mit 512 MB nicht möglich, vernünftig zu arbeiten.
     
  2. JavaEngel

    JavaEngel MacUser Mitglied

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    Willkommen im Forum. Hier wirst du sicherlich bessere Antworten zum Thema Linux auf dem Mac bekommen.
     
  3. wollo

    wollo MacUser Mitglied

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    Gelunge Wahl von mir aus.

    Hab heute das erste mal Linux vernünftig auf einem Rechner zum laufen bekommen. Es war ein UbuntuImage für Parallels ;). Da empfehle ich dir schon 2gig, auch allgemein für OSX, weil man den Speicher schon merkt und der Perfomanceschub nicht so sehr ins Geld geht (wenn man ihn selber einbaut).
    Parallels und Bootcamp wirst du wohl parallel laufen lassen können, aber unabhängig von einander. Macht also wenig Sinn, würde dir da eher nur zu Parallels raten, wenn du auf 3D-Kram verzichten kannst.

    Wenn du dich in OSX zurechtgefunden hast (und das wirst du... ich zitier mal Simyo "weil einfach einfach einfach ist") wirst du getrost auf Linux in den meisten Fällen verzichten können. Für bestimmte Programme hab ich immer noch WindowsXP für Parallels.
     
  4. performa

    performa MacUser Mitglied

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    Die Frage ist, ob du tatsächlich Linux brauchst.
    Viele/die meisten Programme gibt's ja auch für Darwin/OS X, das einen X11-Server mitbringt (z.b. einfach über DarwinPorts/MacPorts bzw. Fink)

    Meines Wissens nicht.
    Zunächst mal verwenden beide Systeme ja unterschiedliche Hardwarekomponenten, für die unterschiedliche Treiber benötigt werden.
    Das kann man unter Linux sicher theoretisch hinbekommen, wenn man weiß wie (ich nicht). Das zweite ist, dass Parallels ja Images verwendet - die nicht vom Computer "so" gebootet werden können. Klar, auch da könnte man theoretisch eine Software entwickeln, oder wenigstens eine Partition und das Parallels-Image synchron halten.

    Aber im großen und ganzen ist das alles sehr, sehr ungemütlich.
    Und ohne eine ganz gehörige Portion eigenes Basteln funktioniert das "out of the box" nicht (meines Wissens)
    Ist das dein Ernst? ;)
    In welcherlei Hinsicht hat Apple hier die Nase vorne?

    - Gewicht?
    Apples MacBook ist eines der schwersten seiner Klasse. Eigentlich baut niemand 13"-Notebooks, die mehr auf die Waage bringen als Apples MacBook.


    - Akkulaufzeit?
    Fehlanzeige.
    Siehe Tests bei c't und anderswo.
    Außerdem bieten ja andere Hersteller größere 8-Zellen-Akkus an

    - Qualität:
    Fehlanzeige. Das Random Shutdown-Phänomen macht aus dem MacBook sicherlich keinen üblen Computer. Aber "die Nase vorn" hat Apple in der Kategorie sicher nicht. Stabiler sind manche Thinkpads.

    - Ausstattung?
    Combo-Drive :rotfl:
    512 MB RAM standardm. :rotfl:
    Kein PCCard/PCMCIA-Slot.
    Kein Cardreader.
    Kein VGA-Adapter im Standard-Lieferumfang.
    Kein Double-Layer-Brenner möglich, nicht mal optional.
    Etc...

    - Preislich:
    Fehlanzeige.
    Bei der Ausstattung erst recht nicht (s.o.)

    - Design:
    OK, das ist nun seeehr subjektiv.
    Immerhin: Meines Meinung hat Apple hier "die Nase vorn"

    - Ergonomie:
    Auch das ist subjektiv.
    Aber es würde kaum jemand die MacBook-Tastatur als "die beste ihrer Klasse" bezeichnen.

    - Software im Lieferumfang.
    Hier kann man wieder streiten.
    Aber für dich ist das als Linux-Fan ja eh nicht so relevant.

    Ich will das MacBook jetzt noch nicht mal schlecht machen.
    Für viele sicherlich ein gutes und stabiles Gerät.
    Ich halte das auch für ein solides, anständiges, schickes und leistungsfähiges (mit genügend RAM) Gerät.
    Aber ich sehe nun - abgesehen vom ohnehin subjektiven Punkt Aussehen - wirklich keinen Punkt, wo das Gerät unter 13"- und kleineren Modellen irgendwo "marktführend" sei.

    EDIT: OK, vielleicht noch das Verhältnis Preis/CPU-Geschwindigkeit, da die mit 1,83/2,0 Ghz etwas höher getaktet sind als die oft üblichen 1,66Ghz bei der Konkurrenz.
    Das war's aber auch schon - und offen gesagt hielte ich es für ausgemachten Blödsinn, gerade diesen Punkt zum wichtigsten Kriterium eines Notebooks unter 14" zu machen.

    Die standardmäßigen 512 MB (insgesamt hardwareseitig verbaut) sind schon unter OS X meines Erachtens deutlich zu wenig, um damit vernünftig zu arbeiten.
    1 GB sind das absolute Minimum beim MacBook / Mac mini.
    Also empfehle ich dir gleich 2 GB - mit Parallels sicherlich die richtige Empfehlung.
     
    Zuletzt bearbeitet: 04.11.2006
  5. andi.reidies

    andi.reidies MacUser Mitglied

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    Also hier kann ich Dir eigentlich nen Stück weit wiedersprechen. Hab gerade für ne Freundin ne Marktanalyse der verfügbaren Notebooks (12 oder 13") gemacht. Preissegment: um die 1000 EUR, nicht mehr als 1200! Da wirds auf der PC-Seite wirklich wirklich wirklich dünn !

    Und was du da manchmal geboten bekommst, ist dann noch schlechter ausgestattet als das MacBook: kein DVI, keine digitalen Audio-Anschlüsse, nur 1 USB etc. pp.

    Ich hab dann ne Übersicht erstellt - wobei ein nicht existierendes Feature schwieriger wog als eine kleinere Festplatte, weniger RAM out-of-the-box oder die paar MHz weniger ProcPower, denn: was von Anfang an nicht da ist (bspw. DVI oder digital Audio-out) kann gar nicht oder nur schwer nachgerüstet werden........ (und mit VGA würde ich mich zu Zeiten, wo TFT Displays im Kommen und preislich sehr attraktiv sind, nicht mehr abgeben). Ein Adapter nach VGA ist natürlich wg. Beamer o.ä. Muss!

    Im Endeffekt blieben 2 Geräte übrig: ein Macbook ;) oder ein SubNotebook von Fujitsu-Siemens (Amilo S1520), welches ausstattungstechnisch noch mithalten konnte. Sie hat sich dann für das Amilo entschieden und nach erster In-Augenscheinnahme meinerseits war das auch keine schlechte Wahl (obwohl da kein OS X drauf läuft).....

    Auch kann ich mich an einen SubNotebook Test in der c't erinnern, wo das MacBook deutlich vor den anderen NB anbgeschlossen hat.

    Allein die immer wieder aufkommenden Qualitätsprobleme (siehe MacBook Forum) machen mir Sorgen......
     
  6. industrie13

    industrie13 MacUser Mitglied

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    Hi, VMware für'n Mac ist aktuell im geschlossenen BetaTest, also gehe ich mal davon aus, dass es "bald" auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird.

    So ganz konkret hab ich darüber zwar noch nichts finden können, aber es ist wahrscheinlich, dass es dann damit, ähnlich wie beim PC, auch möglich sein wird, seine VM auf eine Partition zu installieren bzw. von dort zu booten ... wie auch dann diese Partition separat via Bootcamp/rEFIt ... entsprechende Treiberunterstützung vorrausgesetzt.
     
  7. performa

    performa MacUser Mitglied

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    Um 1000 EUR bekommt man kein vernünftig nutzbares MacBook.
    Das MacBook kostet selbst beim günstigsten Händler um die 1020 EUR.
    Dazu sollte man immer noch 1 GB RAM rechnen, womit man über 1100 EUR liegt.
    Da würd eich aber ernsthaft widersprechen.
    Gut das ist noch ein echtes Argument. Wobei auch einige andere Hersteller das mittlerweile verbauen (Fujitsu-Siemens) - und ohne kostenpflichtigen Adapter.
    Die digitalen Audioanschlüsse halte ich in ihrem Nutzen an einem Notebook schon für die allermeisten Kunden für sehr gering.
    Ach komm! :eek:
    Welches Notebook dieser Welt hat noch einen USB-Anschluss?
    Im Gegenteil, eigentlich verbaut niemand weniger (!) USB-Anschlüsse als Apple. Viele andere haben wenigstens drei.

    Ich wäre nun unter diesen Kriterien auch auf besagtes Fujitsu-Siemens-Notebook gekommen.
    Alternativen sind aber auch auch:

    - Samsung X11 (Core 2 Duo, 1 GB RAM, NVidia-Grafik, DVD-Brenner, 100GB HD, Modem, PCMCIA, 2 Jahre Garantie, 14"-Display, aber trotzdem leichter als das MacBook, und unter 1200 EUR)

    - BenQ Joybook S73G (auch 14", aber nicht schwerer als das MacBook, Mobility Radeon X1600, DVI-out, DVD-Brenner, CardReader, Modem,

    - MSI MEGABOOK S420 (auch 14", leichter als das MacBook, Radeon Express-Grafik, DVD-Brenner, opt. Audio, ExpressCard, Modem, 2 Jahre Garantie, für unter 1000 EUR!

    Ich sehe auch nicht, warum man sich auf 12"- und 13"-Modelle beschränken sollte, wenn andere Hersteller 14"-Modelle anbieten, die leichter als das MacBook sind... Aber genug davon, und zurück zur Diskussion über Boot Camp und Parallels und Linux. Wer Linux betreiben will und nicht unbedingt auf das MacBook-Aussehen scharf sind, dem kann ich aufgrund der schlechten Ausstattung von einem MacBook abraten.
     
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