bitte laientaugl. kommentare zum INTELtrubel

Dieses Thema im Forum "Mac Einsteiger und Umsteiger" wurde erstellt von crixxx, 08.06.2005.

  1. crixxx

    crixxx Thread Starter MacUser Mitglied

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    hallo!
    seit ein paar monaten verfolge ich nun alles was so rund um apple passiert, in erster linie von diesem forum ausgehend, und seit gestern oder vorgestern diese expo war gibts hier so einige aufregung...
    mein ziel war es in erster linie zu einem portablen rechner zu kommen, da gabs bisher in erster linie immer heisse spekulationen über nächste update, g5 etc...
    und nun is die sache mit intelchips DAS thema, bisher konnte ich da leider nur viel über die bevorstehenden änderungen bzgl. rechneraufbau, hardwareänderungen, usw. lesen, und das alles eher sehr wenig verständlich für jemanden wie mich, der ehrlich gesagt bohne versteht von allem was über grafikkarte ein und ausbauen hinausgeht bzw. mit tieferen softwaretüfteleien als betriebssystem neu aufsetzen.

    nun möchte ich euch bitten ein paar statements abzugeben, sodass vielleicht auch die soft-user was damit anfangen können.
    in erster linie würde ich gerne über folgendes mehr wissen:

    was bedeutet nun dieser umstieg ganz praktisch gesehen für die verbraucher?
    wie wirds aussehen, wenn diese neue generation rauskommt?
    wird das was GANZ neues sein? mit übergroßen verbesserungen?
    damit mein ich, wenn dieser wechsel passiert, werden dann extrem leistungsstarke geräte rauskommen, die alles was moment angeboten wird sehr weit übertrifft?
    mir ist schon klar, dass in einem sowiso die leistung wieder heftig höher sein wird, aber kann man schon mal vermuten, dass die nächsten intelchip-geräte weit über dem aktuellen stand sein werden?
    wie wirds allgemein mit den geräten von heute aussehen? werden die dann voll veraltet sein? und wirds für die dann irgendwelche nachteile geben, bezüglich kompatibilität, support etc.

    ich möchte mir schon sehr lange einen laptop kaufen, ein apple wär der absolute traum für mich, und mit warten hab ich eigentlich kein problem, aber irgendwann möchte ich doch mal zugreifen. nur wenn dann die heutigen geräte wirklich in einem jahr zum alten eisen gehört, würd ich ein paar weitere monate in kauf nehmen, andererseits find ichs schon fast ein wenig doof nur wenig so einem nutzteil so ewig zu hoffen und zu warten...
    aber ich muss sagen, das momentane geraune über diesen umstieg verwirrt mich etwas...

    schönen dank für alle antworten im voraus!
     
  2. NicolasX

    NicolasX MacUser Mitglied

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    Der Kern des Pudels ähh, des Problems ist der,

    daß man das jetzt noch nicht sagen kann.



    Entweder,

    Apple packt das mit dem Umsatteln auf Intel und es kommt gute Hardware bei raus und kein Dell abklatsch.


    Oder Apple geht den Bach runter, sowie Be und NeXT.



    Im Moment stellen fast alle Hersteller auf Intel/AMD um ob Apple, SUN, SGI, HP/Compaq oder Cray. Selbst IBM bietet Intel basierende Server an.


    Der Aufwand und vor allem die Kosten eine CPU zu entwickeln sind einfach für die meisten nicht tragbar.



    [realistischermodus] Vielleicht müssen wir uns 2006 oder 2007 keine Gedanken mehr darum machen, weil es nur noch die X86 Architektur gibt.[/realistischermodus]



    [schwarzsehmodus] Vielleicht muß man sich nur noch überlegen, ob man mit Linux oder Windows arbeiten möchte. [/schwarzsehmodus]



    Jedenfalls wird Apple Stammkunden verlieren (vielleicht auch mich) die seit mehr als 15 Jahren mit Macs arbeiten, schon etliche neu gekauft haben und jetzt endlich das Gezehter satt haben.



    Außerdem steht auch fest das nicht alle, noch übrig gebliebenen Hardware-Hersteller einen wieteren Wechsel mitmachen.




    Gruß

    Nicolas
     
  3. michis0806

    michis0806 MacUser Mitglied

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    Okay, ich versuch's mal ;)

    IMHO haben wir derzeit eine Patt-Situation zwischen Intel und IBM mit Vorteilen von PowerPCs im Desktopbereich (durch das DualProzessor-Konzept) und Vorteilen vom Pentium im Mobilebereich (Centrino). Es würde also - zur Zeit - Apple nichts bringen sofort auf Intel umzusteigen.

    Auf lange Sicht gesehen, scheint aber IBM kein überzeugendes Entwicklungspotential (oder -bereitschaft) vorzuweisen. Stichworte wie "mobile G5" oder "G5 3GHz" fallen hier oft in Diskussionen. Beide Projekte scheinen von IBM mit nur wenig Elan vorangetrieben zu werden, oder es fehlt hier die nötige Kompetenz des "nicht-nur"-Prozessorherstellers IBM.

    Apple hat also bei Intel bessere Aussichten im Performancerennen mitzuhalten.

    Ein Problem bei der Geschichte ist, dass alte PowerPC Software nicht mehr auf den neuen Intel-Macs läuft und umgekehrt. Das bedeutet, dass man Rosetta als "Übersetzer" braucht, um das jeweils "andere" Programm zu nutzen. Da ist auch der Knackpunkt an der Geschichte. Läuft Rosetta schnell und ohne großes Aufsehen, ist alles perfekt und niemand muss sich sorgen machen. Läuft Rosetta langsam (wie z.B. Classic unter OS X) ist es niemand wirklich zuzumuten alte Programme auf neuer Hardware oder umgekehrt zu nutzen. Man müsste sich also Hard oder Software neu zulegen.

    Um jetzt nicht ganz so schwarz zu malen gibt's natürlich noch die Möglichkeit für Softwarenetwickler Programme für beide Plattformen "auf ein mal" zu Programmieren. Diese laufen dann sowohl auf Intel als auch auf PowerPC Macs flüssig und schnell.

    In der nun folgenden Übergangsphase, die Schätzungsweise bis 2008 dauert, kann es sich vermutlich kein maßgeblicher Softwarehersteller erlauben, nur eine Plattform zu unterstützen, da ja die breite Masse von Mac-Nutzern noch auf PowerPC Systemen arbeitet. Als Beispiel dient mir hier PhotoShop, das ja noch in der Version 7 von 2003, also 3 Jahre nach dem Wechsel, beide Systeme untestützte. Erst im Januar 2004 gab Adobe OS9 mit Photoshop CS auf.

    Ich persönlich bin - nach anfänglicher Skepsis - ein PRO-Intel Mensch und denke, dass zwei weitere Argumente dafür sprechen, dass der Wechsel genau zur rechten Zeit gekommen ist. Erstens, und damit möchte ich Nicolas wiedersprechen, ist der Übersetzungsaufwand für Hardwaretreiber minimal, da die Systemschicht gleich bleibt, da ist die Übersetzung der Treiber von z.B. 32bit auf 64bit-PC-Systeme deutlich aufwändiger, und zweitens hat Apple derzeit durch den iPod ein Eisen im Feuer, dass den Konzern sicherlich durch die evtl. folgende Durststrecke bringen kann.

    Zusammengefasst kann man sagen, dass es vermutlich anfangs keine spührbaren Performancevorteile durch den Wechsel geben wird, aber auch, zumindest innerhalb der nächsten 4 Jahre keine nennbaren Nachteile entstehen werden...
     
  4. sheep

    sheep MacUser Mitglied

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    Die Macs, die wir heute haben und die, die es ab 2006 geben wird, werden im Prinzip nicht mehr kompatibel zueinander sein. Allerdings ist dies praktisch - d.h. für Anwender wie dich und mich - ohne grossen Belang, denn:

    Apple gibt den Softwareentwicklern eine Möglichkeit, sog. "universal binaries", zu schreiben, d.h. Programme, die auf den "alten" UND den "neuen" Macs laufen werden. Konkret bedeutet dies, dass du mit einem G4- oder G5-Mac noch einige / viele Jahre sorgenlos arbeiten können wirst, weil die Programme (d.h. auch aktuelle!) immer noch vorhanden sein werden.

    Apple kann und wird es sich nicht leisten, ihre Kunden zu verärgern, indem sie die "alten" PPC-Macs von heute auf morgen im Stich lassen.

    Ich habe übrigens selber vor drei Wochen ein Powerbook gekauft (damals wurde hier noch über diejenigen gelacht, welche mal wieder das Gerücht verbreiteten, Apple und Intel würden miteinander ins Geschäft kommen ;)) und kann nur sagen: Wozu sollte ich mir Sorgen machen?

    Als Anwender kann es mir vollkommen egal sein, was für ein Prozessor da in meinem Rechner seine Arbeit verrichtet und was das "theoretisch" bedeutet. Ich bin jedenfalls überzeugt davon, dass ich die nächsten drei Jahre (es werden wohl eher 4-5 möglich sein) damit sorgenlos arbeiten werde. Und das ist es, was zählt, nicht die Prozessor-Architektur.

    Ich möchte noch den Vergleich PPC-->Intel vs. OS 9-->OS X anführen, um das zu verdeutlichen: Es gibt jede Menge Leute, die heute noch mit OS 9 arbeiten und mit "uralten" Macs ihr Geld verdienen. Dieser Unterschied ist für den Anwender wesentlich grösser als derjenige zwischen PPC und Intel! Was unter OS X läuft, läuft nicht unter OS 9, aber was unter Intel laufen wird, wird dank "universal binaries" noch eine ganze Weile auch unter PPC laufen. Ich gebe zu, der Vergleich hinkt theoretisch nicht nur ein wenig, aber es geht ja hier darum, was "ganz praktisch" gilt.

    Ich wünsche dir viel Spass mit deinem Apple, falls du dich dafür entscheidest (das musst du nämlich schon selber tun).
     
  5. NicolasX

    NicolasX MacUser Mitglied

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    Dein Beitrag hat mir echt gefallen.


    Aber was deine Meinung über zukünftige Hardware angeht, ist mir diese etwas zu Blauäugig.

    Schon den unten erwähnten Artikel bei [DLMURL]http://www.8xlryourmac.com[/DLMURL] gelesen:

    Firmtek (open firmware/bios) comments on Mac/Intel Switch


    Gruß

    Nicolas
     
  6. pique

    pique Gast

    crixx: hauptsache du lässt dir nix erzählen....

    intel kommt und gut....

    wer dir hier erzählt, er mache den wechsel nicht mit, er werde lieber dann zu
    windows wechseln, macht entweder viel wind um nichts oder wollte eh wechseln.

    denn eines ist doch klar: der wechsel von einem ppc-mac auf einen intel-mac ist
    ungleich einfacher als der wechsel von mac zu windows oder linux...


    man muss apple's entscheidung sicher nicht gut finden...es gibt aber keine
    wirkliche alternative zu apple...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 08.06.2005
  7. MacEbola

    MacEbola MacUser Mitglied

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    Sorry aber IBM hat sicherlich gute Prozessoren gebaut all die Jahre. Daher kann ich nicht verstehen warum die für Apple keinen Vortrieb leisten konnten.

    Für die drecks Xbox 360 konnten Sie schließlich auch mal eben so nen 3-Core 64Bit 3,2Ghz Prozessor aus dem hintern ziehen.

    IBM stinkt!
     
  8. NicolasX

    NicolasX MacUser Mitglied

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    OSX ist ein top OS aber alternativen gibt es definitiv.


    Falls du damit auf mein Posting anspielst.


    Also ich werd mir garantiert keine überteuerte Intel-Hardware kaufen, selbst wenn diese schön verpackt ist und ich denke da bin ich nicht der Einzige ;)

    Ich hatte und habe im Moment noch nicht vor zu wechseln.
    Aber wie gesagt, das hängt davon ab, ob mich Apples neue Hardware überzeugt oder nicht. Wenn nicht, kann auch kein OSX was daran ändern, den das OS kann nur so stabil sein, wie die Hardware auf der es läuft.

    Gruß

    Nicolas
     
  9. crixxx

    crixxx Thread Starter MacUser Mitglied

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    was mich nun halt auch brennend interessiert, ist was man so in den nächsten monaten bei den powerbooks erwarten kann.
    planmäßig wollte ich irgendwann diesen sommer zuschlagen, abgesehen von den vielen spekulation, die's zuvor schon immer gab, ...g5 hin oder her..., ...update bald-im sommer oder nie..., ...da muss was kommen weil einige komponenten schon etwas "gebraucht" sind...

    und nun ist die breite an spekulationen noch mal angewachsen, was mich bei der kaufentscheidung nicht weiterbringt.
    gibts vielleicht gar kein update mehr bis nächstes jahr, oder vielleicht ein klitzekleines um die zeit zu überbrücken, und diejenigen, die bald mal kaufen wollen noch mal ein bisschen mehr zu bieten?
    oder gibt es vielleicht doch noch ein richtig umfangreiches update, um sozusagen eine vergangene ära gebührend zu beenden? (eher unwahrscheinlich, oder, da wird wohl schon voll in die neue technologie investiert..?)
    oder wird vielleicht schon der umstieg bei den portablen geräten dieses jahr passieren, damits gleich zu den über 50 angekündigten grandiositäten zählt?
     
  10. Dr. Thodt

    Dr. Thodt MacUser Mitglied

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    Die wollten keinen Vortrieb leisten! Sicher, IBM hat gute Prozessoren gebaut, aber der 3Ghz G5 war für Sommer letzten Jahres angekündigt und eine Mobilvariante zu entwickeln hat IBM auch nicht geschafft. Nicht zu vergessen die Lieferschwierigkeiten seitens IBM, Apple hätte weitaus mehr PowerMacs verkaufen können wenn sie nur genügend Prozessoren gehabt hätten. Ich glaube IBM hätte Apple einfach verhungern lassen, die wollen lieber einfachere Chips für Konsolen produzieren, die in weitaus größeren Stückzahlen laufen werden wie die PMs von Apple.
    IBM sucks!

    @crixxx: die ersten Apple mit Intel-CPU kommen am 06.06.06
     
    Zuletzt bearbeitet: 08.06.2005
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