Bist du ein Freelancer?

Dieses Thema im Forum "Freelancer Forum" wurde erstellt von Difool, 14.06.2006.

Bist du ein Freelancer?

  1. Ja, bin Freelancer.

    79 Stimme(n)
    62,7%
  2. Nein, bin kein Freelancer mehr.

    18 Stimme(n)
    14,3%
  3. Immer mal wieder zwischendurch...

    29 Stimme(n)
    23,0%
  1. Difool

    Difool Thread Starter Frontend Admin

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    Hallo Intressensbereich Freelancer!

    Hiermit mal eine Umfrage zu dem Thema Freelancer und Status.

    In wie weit seit ihr zufrieden mit der Auftragslage 2006 und was
    bitte könnte sich verändern für die Freiberufler?

    Wo und vor allem was sind die "Problemzonen", mit denen ihr
    mitunter täglich konfrontiert seit?

    Langt die "Mundpropaganda" noch immer, oder bedarf es schon
    handfeste Eigenwerbung zwischendurch?

    Gibt es ausbildene Freelancer unter euch und geht das überhaupt?


    Die "Durststrecken" wird ein jeder Freiberufler wohl mal kennengelernt
    haben – was sind eure Tipps, euer "How To", welchen Weg wählen im
    "freiberuflichen Dschungel"?

    Hinweise, Tipps und Veranschaulichung für unsere MacUser.de Nachwelt... :D
    Die gewählte Umfrageantwort beinhaltet weiterführend eine Antwort eurerseits,
    wenn ihr wollt.

    In diesem Sinne,
    Gruß Difool
     
    Zuletzt bearbeitet: 14.06.2006
  2. converter

    converter MacUser Mitglied

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    - gut ... aber das jahr ist ja noch jung

    - mehr förderung und mentoring, gerade in der gründungsphase
    - steuermodelle mehr vereinfachen
    - mehr kooperationswille untereinander
    - bürokratischen aufwand verringern

    - die kunden, das finanzamt und mein bankberater :D


    - empfehlungsmarketing ist eine gute sache, eigenwerbung aber unverzichtbar

    - hatte mal ne praktikantin, zählt das auch? :rolleyes: weiß aber seitdem, dass ich nie ausbilden will ...

    - nur nicht unterkriegen lassen ist wohl die beste strategie
    - niederlagen gehören zum geschäft und sind nicht das ende der welt
     
  3. nicolas-eric

    nicolas-eric MacUser Mitglied

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    auftragslage:
    recht gut, aber momentan ist sommer- bzw. WM-loch bei mir. nach dem sommer und der WM gehts wohl wieder los.

    problemzonen:
    bürokratie. man wird sehr schnell vom FA als gewerbetreibender eingestuft., da muss man höllisch aufpassen, was man in die rechnungen schreibt.

    mundpropaganda: das ist das beste was es gibt. wenn du nur einen begeisterten kunden hast, der noch andere potenzielle kunden kennt, dann bringt das mehr als mailings/rumtelefonieren oder sonst so was. ach über bestehende kunden an neue ranzukommen bringt recht viel. leider muss man dazu auf viel zu viel partys/veranstaltungen/etc. gehen.

    ausbildung: um ausbilden zu dürfen musst du einen bei der IHK gemeldeten betrieb führen, als freelancer ist man das aber nicht (stand meines wissens). praktis aus dem bekanntenkreis habe ich öfter mal.

    durststrecken: sowas kommt schon hin und wieder mal vor. man sollte sich schon ein finanzielles poster für einen gewissen zeitraum schaffen. tut man das nicht, dann neigt man zu unruhigem schlaf in ruhigen zeiten. hat man aber rücklagen, dann kann man diese zeite auch gut für sich und andere dinge nutzen.



    einfach so ohne potentielle kunden und ohne kontakte in die freiberuflichkeit zu gehen ist heutzutage leider sehr schwer und meineserachtens fast unmöglich. es gibt so viele arbeitslose auf dem gebiet mit echt guten erfahrungen und guten kontakten. davon machen sich sehr viele nebenbei freiberuflich. da gibts ne richtige schwemme am markt in der letzten zeit. die preise sinken auch (auf jeden fall bei grafikern, die ich ab und an mal benötige).

    aber wenn man mal ein konzept hat und angefangen hat, dann sollte man schon ne weile am ball bleiben. es kann schon etwas dauern um sich zu etablieren.

    von banken und finanzierungen halte ich nicht viel. da muss man einen so hanfdfesten businessplan vorweisen, dass das in der branche gar nicht möglich ist. wenn man doch einen kredit bekommt, dann zu sehr hohen zinsen oder nur mit bürgschaften.

    aber als freelancer ist ja das können/wissen das arbeitsmittel und nicht irgend etwas materielles, deswegen sollte ein kredit nicht ganz so wichtig sein.
    als ich-ag gründer (kann man ja auch machen) würde ich mich beeilen. die kriterien sollen da stark verschärft werden.

    lg nico :)
     
  4. spoege

    spoege Gast

    Auftragslage 2006:
    unverändert gut

    ...was verändern für die Freiberufler?
    Ich bin zufrieden.

    "Problemzonen":
    Keine

    "Mundpropaganda" oder handfeste Eigenwerbung?
    hab feste Kunden

    ausbildene Freelancer
    Hätte keinen Sinn, meine Arbeit ist zu speziell.
     
  5. Al Terego

    Al Terego MacUser Mitglied

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    Bin nun seit 2,5 Jahren selbstständig.
    Keine Durststrecken.
    2004 - 2006 super.
    Tendenz steigend.

    Empfehlungen sind das einzig wahre als Freelancer für mich.
    Habe allerdings auch keine negativen Referenzen. Zum Glück.

    Ich arbeite immer noch vom Home Office aus, bin allerdings zu 2/3 extern gebucht, würde dennoch lieber ein eigenes kleines Büro haben, schon allein, um mehr Platz und einen ordentlichen Besprechungsraum/-platz zu haben. Und um Job und privates besser trennen zu können.

    Ausbilden möchte ich nicht, da ich wie gesagt oft weg bin. Wie soll ich da also mein Wissen vernünftig weitergeben?

    Gruß, Al
     
  6. kemor

    kemor Banned

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    Ich weiß immer nicht - dieses "externe gebucht werden"
    stelle ich mir recht "schwierig" vor!? Irgendwie sind die
    Freien in meinen Agenturen immer kurz da - sprechen
    kaum mit den Anderen (wie auch - haben ja kaum soziale
    Kontakte zu den anderen) - machen Ihr Ding und sind
    wieder weg ...

    Ist grad diese "soziale Sache" kein Problem - sehe ich als
    "Problemzone"!?

    Eigenwerbung bekomme ich auch immer wieder auf den Tisch,
    allerding bucht man einen Freien meißt, wenn es schon brennt
    und dann hat men keine Zeit jemanden "aus zu probieren",
    sondern muß sich auf den Freien "verlassen" können und eben
    wissen wer/was da kommt - also Mundpropaganda/Empfehlung,
    oder eigen Erfahrungswerte mit dem jenigen ... (mal so aus
    Sichte eines ADs/CDs ;)
     
  7. converter

    converter MacUser Mitglied

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    ich glaube man muss auch klare unterschiede zwischen freelancern die IN unternehmen (beispielsweise werbeagenturen) arbeiten und freelancern die FÜR eigene kunden (beispielsweise unternehmen) arbeiten machen. dazwischen liegen welten.
     
  8. misti

    misti MacUser Mitglied

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    nein, nur faulenzer :D
     
  9. Al Terego

    Al Terego MacUser Mitglied

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    Wieso denn? Was für Welten?
    Das eine schließt das andere doch nicht aus.
    Ich selber fahre gut in beiden Welten. Ist nicht weiter schwierig.
    Nur stressig. :)
     
  10. converter

    converter MacUser Mitglied

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    06.11.2005

    nein ausschließen tun die sachen sich natürlich nicht. trotzdem liegen dazwischen welten. aus eigener erfhrung sage ich, dass es einfacher ist für eine agentur zu arbeiten als sich um eigene kunden zu kümmern. meistens bucht einen die agentur regelmäßig sofern man gute arbeit leistet (für arbeit ist also gesorgt) und meistens wird man als freelance-grafiker in einer agentur ja nicht mit akquise, beratung, konzeption, projektmanagement, produktionsmanagement und der eigentlichen arbeit, dem gestalten gleichzeitig betraut, sondern kann sich in erster linie ums gestalten kümmern. daher herrscht ein ganz anderer stress. das sind für mich welten ... ;)
     
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