Audio- und MIDI-Interface: Funktioniert das so?

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  1. erko

    erko Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo,

    ich habe einen alten G4 (Digital Audio) mit 466 MHz, der mir bisher (fast) völlig ausreicht. Jetzt möchte ich mir ein Audio- und/oder Midi-Interface zulegen um mit Garageband rumzuspielen, per Minidisc aufgenommene Sounds digital zu speichern, zu archivieren und mein E-Piano per MIDI anzuschließen. Mein Ziel ist es, Layouts für Hörspiele anzufertigen. Die Möglichkeit, Layoutsprache aufzunehmen sollte also sein. Okay, mein Rechner kann sowieso "nur" 16-Bit mit 44,1 kHz, aber für meine Zwecke sollte das ja reichen.

    Die Firewire-Geräte von M-Audio scheinen meinen Rechner zu überfordern, die Systemvoraussetzungen sind zu hoch. Es wäre nicht das Problem, ein Interface bis 250 Euro anzuschaffen, ich will mir im Moment aber keinen neuen Mac leisten.

    Was haltet ihr von diesen beiden Minimallösungen? Schafft das mein Rechner? Oder ist so ein USB-Interface ohne eigene Stromversorgung inakzeptabel und ermöglicht keinen sauberen Betrieb? Kann man mit den beiden Geräten etwas anfangen?

    M-Audio Transit USB: hier!

    M-Audio MIDISport Uno USB: hier!

    Über Ratschläge würde ich mich freuen.

    Vielen Dank und viele Grüße,

    Eric

    PS. Dieses Gerät wäre mir ja am liebsten, aber die Voraussetzungen sind halt angeblich zu hoch (fürs Mikro würde ich dann einen Vorverstärker verwenden): hier!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 31.10.2015
  2. Leachim

    Leachim Gast

    Was genau meinst du mit Layoutsprache?

    Du kannst deinen G4 mit CPU-Upgrades eingermaßen günstig auf 1GHz und mehr aufrüsten. Ich selbst arbeite mit 1GHz (ehemals 400 MHz) und habe mit aktueller Hard/Software kaum Probleme.

    Zu deinem Interface: Wenn du ein Kondensator-Micro anschließen willst würde ich dir in der M-Audio Reihe zum FW410 raten. Das hat Phantomspeisung und symmetrische Eingänge, sowie Midi und ist dank Firewire schneller und weniger Prozessorbelastend als die USB-Versionen.
     
  3. erko

    erko Thread Starter MacUser Mitglied

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    Danke für die Antwort.

    Mit Layotsprache meine ich, dass ich selbst die Texte einspreche, die später ein professioneller Sprecher sprechen wird (vielleicht oder hoffentlich).

    Laut M-Audio unterstützen die FireWire-Geräte aber keine Acceleratorkarten oder Prozessor-Upgrades. Und ohne erfüllt mein Rechner nicht die Mindestanforderungen. Trotzdem ist das FireWire 410 ein interessantes Gerät, dass ich natürlich gerne hätte. Läuft das bei dir problemlos an dem G4?

    Phantomspeisung benötige ich allerdings nicht, weil mein Minidisc-Recorder das sowieso nicht unterstützt und ich deshalb nur Mikrophone mit Batterieversorgung benutze - mit denen ich dann natürlich auch die Sprache aufnehmen will.

    Zur Not nehme ich die Sprache nicht direkt mit dem Rechner auf, sondern erst mit dem Minidiscrecorder und lade sie dann in den Rechner.

    USB ist also prozessorbelastend. Ich frage mich, ob so ein ganz simples USB-Interface meinen Prozessor überfordern würde beim Laden von Minidisc?

    Viele Grüße,

    Eric
     
  4. fred-der-biber

    fred-der-biber MacUser Mitglied

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    Warum willst du dir ein Firewire- oder USB-Audiointerface holen. Günstiger und weniger belastend für den Prozessor wäre eine PCI-Lösung. Da würde sich die M-Audio Delta Audiophile 2496 anbieten. Falls du ein Mikro anschließen willst, kannst du dir dann einen Mikrophonvorverstärker dazu kaufen (ist eh qaulitativ besser, als die meisten Integrierten).

    Denke aber, dass der Audioeingang deines Mac für deine Zwecke völlig ausreicht und würde Dir daher raten, nur ein einfaches Midi-Interface für das E-Piano zu kaufen (und ggf. ein Mikrophonvorverstärker).
     
  5. erko

    erko Thread Starter MacUser Mitglied

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    Danke für deinen Rat.

    Die PCI-Lösung wäre in der Tat das Beste, allerdings kann man die mit dem nächsten Rechner wegwerfen, weil PCI dann überholt ist und nicht mehr passt. Ansonsten würde ich das sofort einkaufen. Aber da mein Rechner bereits jetzt schon ziemlich alt ist und ich vielleicht in einem Jahr spätestens einen neuen brauche, möchte ich eigentlich nicht auf die überholte PCI-Technik setzen. Die neuen Macs haben PCI-Extreme-Streckplätze (oder wie auch immer sie heißen). PCI passt da nicht mehr (soweit ich weiß).

    Andererseits ist die empfohlene Karte viel billiger als ein Firewire-Interface und wird beim Rechnerwechsel eben verschrottet. Werds mir überlegen. Danke für den Tipp.

    Einen Audioeingang hat mein Mac leider nicht. Sonst würde ich den benutzen. Ich muss ihm erst einen verschaffen.

    Grüße,

    Eric
     
  6. fred-der-biber

    fred-der-biber MacUser Mitglied

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    Ach so, ich dachte, das Model hätte einen Audioeingang.
     
  7. Keysome

    Keysome MacUser Mitglied

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    Hi Eric,
    habe auch einen G4/ 466. Als MIDI-Interface von M-Audio Midisport8x8 und intern das Audiophile 24/96 als Stereo In/ Output. lief alles einwandfrei, habe aber trotzdem meinen G4 auf 1.4GHz beschleunigt (Sonnet). Ging alles ohne Probleme und werde trotz all der Neuerungen noch einige Jahre damit arbeiten. Ralf

    P.S.: Hat alles nicht die Welt gekostet.
     
  8. erko

    erko Thread Starter MacUser Mitglied

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    Danke, Keysome,

    das ist eine gute Nachricht.

    Grüße,

    Eric
     
  9. martin63

    martin63 MacUser Mitglied

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    übrigens, mit einem midi-interface, kann man keine audiosignale aufnehmen.
    pci- soundkarten gibt es auch gebraucht zu kaufen, falls die dir neu zu teuer sind.
    bei den systemvoraussetzungen für die firewire karten handelt es sich eher um die mitgelieferte software. die interfaces selbst, verbrauchen eigentlich fast keine rechenleistung.
    GB verbraucht recht viel rechenleistung, da ist dein g4 schnell an der grenze.
     
  10. erko

    erko Thread Starter MacUser Mitglied

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    Das ist eine interessante Info, Danke.

    Diese mitgelieferte Software, brauche ich die unbedingt, also sind das Treiber oder wichtige Oberflächen? Oder kann ich das alles auch mit GB machen?

    Dass GB meinen Prozessor schnell ausreizt, habe ich schon bemerkt. Ich habe es jetzt seit drei Tagen installiert und schon einiges gestestet, es könnte wirklich schneller sein. Da steht wohl auch noch ein Prozessor-Upgrade an ...
     
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