Abrechnung nach Stunden?

Dieses Thema im Forum "Freelancer Forum" wurde erstellt von bluestblue, 21.02.2007.

  1. bluestblue

    bluestblue Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo an alle "Leidensgenossen",
    wie macht ihr das denn, wenn ihr im Printbereich einen Auftrag bekommt?
    Mal angenommen, ihr entwerft einen Flyer, der dann 10.000 mal gedruckt wird. Berechnet man dann den einfach Stundenzatz x Stundenzahl oder kann man da auch noch "Vervielfältigungshonorar" dafür verlangen?
    Berechnet ihr dem Kunden Kilomenterpauschalen oder einfach nur den Stundensatz für die Anfahrtszeit?

    Würd mich über Aufklärung freuen und sag schon mal danke.

    Blue
     
  2. max099

    max099 MacUser Mitglied

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    na das wär was... vervielfältigungshonorar... schön wärs ja, aber gibt es nicht. maximal werknutzung.
     
  3. incal

    incal MacUser Mitglied

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    ...Normalerweise...
    hmmm
    was ist das schon.... ? Normal ?
    Bezahlt wird entweder eine Pauschale...incl. aller Kosten für den Auftrag bei dem genannten Volumen... oder der Stundensatz... es hängt von Deinen Vorlaufkosten/aufwand ab für was du Dich entscheidest. Natürlich auch von der Vielzahl der Entwürfe...etc...
    incal
     
  4. Al Terego

    Al Terego MacUser Mitglied

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    Hallo Bluestblue.
    Willkommen im Forum, schöner Name. :)

    Ein solches „Vervielfältigungshonorar“ ist mir persönlich noch nicht untergekommen. Allerdings kannst Du dies bei der Honorarstellung ja etwas berücksichtigen, wenn Du es durchdrücken kannst und willst.Wen Deine Kunden das mitmachen, Glückwunsch.
    In erster Linie kommt es aber auf den Wert einer Drucksache an, wenn solche Überlegungen den Preis beeinflussen. Ein 12seitiger Imagefolder ist sicherlich wertmäßig höher einzuschätzen als ein 12seitiger Prospekt für Rudis Reste Rampe. :) Finde ich jedenfalls und mache meine Honorare öfter auch entsprechend, weil auch mehr mit dieser Publikation erreicht werden soll, nämlich die Wertschätzung eines Unternehmens. Ein Diskothekenflyer mit Auflage 10.000 als Streudrucksache ist zwar auch wichtig, in dieser Hinsicht aber eher nicht so hochwertig anzusiedeln und honorarmäßig auch demzufolge niedriger anzusetzen.

    Zum Thema Kilometergeld bzw. -pauschalen findest Du hier im Unterforum Freelance schon einige Beiträge mit verschiedenen Betrachtungsweisen. Über die Suchfunktion kommst Du sicher schnell zu einem Ergebnis.

    Gruß, Al
     
  5. netmikesch

    netmikesch MacUser Mitglied

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    "vervielfältigungshonorar" könnte man als "agenturprovision" interpretieren.
    letztere stelle ich bei gewerblichen produktionen regelmäßig in rechnung.
    15% vom produktionsvolumen "für angebotsrecherche und auftragsabwicklung" heisst das dann bei mir - ab einem gewissen volumen durchaus ein nettes zubrot..
    bei kleinen jobs aber kein angemessener gegenwert für die durchaus zeitraubenden absprachen und administrativen dinge im zuge eines druckauftrags o.ä.
     
  6. Al Terego

    Al Terego MacUser Mitglied

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    Wenn man als bei der KSK gemeldeter Künstler unterwegs ist, sollte man von dieser Vorgehensweise tunlichst die Finger lassen, da man sonst somit gewerblich tätig wird.
     
  7. bluestblue

    bluestblue Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallihallo,
    danke für eure Beiträge!

    blue
     
  8. schickolo

    schickolo MacUser Mitglied

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    hab früher auch viel Flyer gemacht, für Discos, Kneipen, Restaurants, Veranstalter...

    War zum Teil ganz nett weil Du bei vielen daß Tun konntest worauf du gerade Bock hattest und der Kunde war von den Socken - manchmal wars aber auch anstrengend weil der Kunde meint daß sein eigener (jeder Grundlage entberende Geschmack) daß Maß aller Dinge ist, aber meistens nichtmal Mittelmaß entspricht... Seit dieser Zeit sage ich immer wieder "Wer nichts wird - der wird Wirt!!!" (hab ich von nem befreudneten Manager im Musik bereich - Wie Recht er doch hat...)

    Aber zurück zu deinem Flyer.
    10.000 ist (wenn wir von traditionellem printgeschäft sprechen) keine auflage - sondern ein besserer Witz! (Nicht böse gemeint...)
    Fang nicht an da groß komplizierte Rechnungsmodelle anwenden zu wollen. Überleg Dir was Du auf die Stunde willst, multiplizier das mit der vorraussichtlichen Dauer (inkl. Fahrzeit), schlag nochmal 20% dazu und rechne Deine Spesen drauf! Nenn deinem Auftarggeber diesen Pauschalpreis und wenn er ihm zu hoch ist lässt Du Dich um 5% runterhandeln. Wenn er Ihm immernoch zu hoch ist wünschst Du Ihm einen schönen Tag und wartest bis er sich wieder bei dir meldet weil sein Neffe meinte er könnte das auch... was aber in der katastrophe geendet hat!

    Und vorallem... Wenn du mit Auftratggebern zusammenarbeitest die In der Gastronomie, Event und Entertainmentbranche tätig sind DANN LASS DIR VORKASSE GEBEN - UINBEDINGT. Und wenn Sie keine Vorkasse zahlen wollen - dann wünschst Du einen schönen Tag und...

    Flyer machen ist ein schönes Geschäft, Von mal zu mal wirst Du schneller, Von Flyer zu Flyer vergrößert sich Deine "Stock Bibliothek" aus der Du Elemente zusammenfügen kannst. ABER SEI VOR DEN AUFTRAGGEBERN AUF DER HUT - SOLCHE LEUTE SIND PROFIS DARIN JUNGE GESTALTER ABZUZOCKEN!!!!
     
  9. MacMac89

    MacMac89 MacUser Mitglied

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    Ich berechne immer Kilometerpauschalen - normalerweise liegen die bei 30 Cent/Km.
     
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