1 Woche iMac - ein erstes Fazit

Dieses Thema im Forum "Mac Einsteiger und Umsteiger" wurde erstellt von matthias1711, 04.03.2007.

  1. matthias1711

    matthias1711 Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo,

    seit einer knappen Woche habe ich jetzt meinen neuen 20" iMac in Standardausführung, d.h. mit 1 GB RAM und 250er Festplatte.

    Ist mein erster Mac, bislang hatte ich immer normale PC´s, einige Fertiggeräte und auch einige Bastelkisten.

    Als Betriebssystem habe ich im Laufe der Jahre verschiedene Windowsversionen genutzt und bin vor einem halben Jahr komplett auf Linux (Ubuntu) umgestiegen.

    Natürlich war meine Erwartungshaltung groß. Wie würde die Hardware sein, was für Wunder würden mich bei der Software erwarten!

    Die Hardware? Einfach chic, ein klasse Design, gute Tastatur aber eine etwas gewöhnungsbedürftige Maus. ... und mein erster TFT ohne Pixelfehler! Dazu noch hell, kontraststark und gut ausgeleuchtet - Spitze!
    Einziger Nachteil ist der (leise) surrende Lüfter links unten. Ich hatte mir eigentlich einen lautlosen Rechner erhofft. Aber das Geräusch ist wirklich leise und schon bei leiser Hintergrundmusik oder einem Gespräch akustisch nicht mehr präsent. Zum Vergleich: Mein Firmennotebook ist mindestens genauso laut und alle bisherigen PC´s waren dagegen Heuler.

    Aber nun zur Software! Nach dem ersten Start (Internet war sofort da) begann das System automatisch mit einer Aktualisierung einschließlich BIOS Update. Das BIOS Update hätte auch ein DAU hinbekommen - Toll gelöst, Apple!

    Sehr gut funktioniert die Bedienung der Standardprogramme und über die herausragende optische Gestaltung brauche ich wohl keine Wort zu verlieren. In diesen Rahmen fügt sich auch das kostenlose Officepaket neoOffice hervorragend ein. OpenOffice im Mac Look - ein Genuß!

    Ebenfalls völlig problemlos und vollautomatisch verlief die Druckerinstallation eines HP Netzwerkdruckers. Auch hier ein großes Lob für die Umsetzung.

    Gepatzt hat Apple aber bei der Scannerunterstützung. Ich hätte eigentlich erwartet, dass mein Canon N650U automatisch erkannt und eingebunden würde. Dem war aber nicht so. Der von Canon angebotene Treiber für Mac OS X erwies sich auch als Schrott. Die Lösung brachte das Sane Projekt, welches ich auch schon von Linux her kannte. Es war allerdings notwendig, etliche Programmteile zu installieren - das hätte ich bei Apple nicht erwartet! Hier wird also auch nur mit Wasser gekocht. Allerdings verlief die Installation auch wieder problemlos und der Scanner arbeitet perfekt.

    Probleme bereitet derzeit noch die Anbindung eines Samba Laufwerks auf einem Linux Rechner. Das Laufwerk wird erkannt, kann aber nicht eingebunden werden. Da muss ich noch etwas genauer ins Detail gehen.

    Als nächste Schritte stehen noch die Installation von php und mysql sowie einer Programmierumgebund für Java an.

    Windows (Win 2000) fristet ein letztes Dasein in Form einer virtuellen Maschine auf der Fusion Betaversion von VMWare und wird nur in absolut notwendigen Einzelfällen genutzt.

    Mein Fazit nach einigen Tagen ist, dass ich mit dem iMac die richtige Entscheidung getroffen habe. Apple ist jetzt schon dort, wo sich Linux/Gnome Schritt für Schritt hinarbeiten. Für mich so eine Art "Superlinux", auch wenn es sich in Wirklichkeit um ein anderes UNIX System handelt.

    Grüße
    Matthias
     
  2. palmann

    palmann MacUser Mitglied

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    Das mit dem Superlinux empfinde ich aus Anwendersicht und ehemaliger Linuxuser ähnlich. :) Dachte ich zunächst noch, ich bräuchte 'ne Linuxinstallation auf dem Powerbook, nachdem ich Mac OS X ausprobiert hatte blieb ich dabei. Und die Konsole mach ich auch kaum noch auf. ;)

    Gruesse, Pablo
     
  3. equilux

    equilux MacUser Mitglied

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    Dem Vergleich mit Linux kann ich nur zustimmen. Die Linux Distros werden erst in 3-4 Jahren da sein, wo MacOS heute ist. (ungeachtet von 10.5). Das hören Linux- und KDE Jünger natürlich nie gerne, is aber so! Sorry Guys! :D
     
  4. hero1977

    hero1977 Banned

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    will linux denn ein osx sein? ich denke nicht...
     
  5. Kulfadir

    Kulfadir MacUser Mitglied

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    Ich bin auch von Linux zu MacOSX geswitched und muß sagen das ich Linux nicht vermisse. Ohne viel Konfiguration klappte alles bei mir, das sah unter Linux ganz anders aus.
    Linux wird bei mir zu Hause nur noch auf dem Server genutzt.
    Trotzdem habe ich unter Parallels immer eine VM mit Linux um mir die Entwicklung des ganzen anzugucken. Wie zum Beispiel im Moment die Fortschritte mit KDE4.
    Ich ziehe aber Linux als zukünftigen OSX-Ersatz in Betracht wenn MacOS z.B meine Powerbook nicht ehr unterstützt.
     
  6. matthias1711

    matthias1711 Thread Starter MacUser Mitglied

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    Linux will aber mittlerweile auch ein OS für den Desktop sein und muss sich dort mit Windows XP / Vista und Mac OS X vergleichen lassen.

    Grüße
    Matthias
     
  7. walfrieda

    walfrieda MacUser Mitglied

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    es gibt ja nicht DAS Linux, sondern verschiedende Distributionen und verschiedene Windowservers/Oberflächen. Daß ein paar davon auch Eigenschaften von OsX übernehmen ist ja klar - kopiert wird aber auch gern von Windows (bei KDE zB.).
    Meine persönliche Meinung: Linux ist für ein produktives Desktop-Os zu kompliziert. Sein größter Vorteil ist auch gleich sein größter Nachteil: man KANN alles konfigurieren, man MUSS aber auch alles konfigurieren. Ich zB. halte es für ein Unding, daß man manchmal nach Updates und Neustarts in die Konsole muß um den Xserver neu zu konfigurieren. Man kann Nur-Nutzern einfach nicht vermitteln, daß das Darstellen einer bunten Oberfläche mit Mausbedienung erst konfiguriert werden muß um "normal" zu funktionieren, oder daß man erst in Newsgroups recherchieren muß warum irgendwas nicht geht. Dito mit hundert anderen "Kleinigkeiten".
    Das ist bei OsX alles WESENTLICH besser umgesetzt. Das erkennt auch die Linuxgemeinde. Daher die Frage auf Deine Antwort: JA, in vielerlei Hinsicht will Linux ein OsX werden. Und da ist noch ein langer Weg hin.

    disclaimer: langjähriger Nutzer von Linux auf Servern und Desktop.
     
  8. ste^2

    ste^2 MacUser Mitglied

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    :confused:

    Bist du dir da so sicher? Ist wohl schon lange her...
     
  9. Spaceranger

    Spaceranger MacUser Mitglied

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    Ich sag mal Herzlichen Glüclwunsch zum erfolgreichen Umstieg und noch viel Spass mit deinem iMac :)
     
  10. s_herzog

    s_herzog MacUser Mitglied

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    Also wenn du ein Kernelupdate machst, dann kommt es mitunter schon vor, dass der fglrx oder der nvidia nicht mehr geht, da erst ihr Kernelmodul aktualisiert werden muss.

    Ist der Treiber per Distri-eigenem Paketsystem installiert, dann eher nicht, weil er dann als Abhängigkeit mit aktualisiert wird, aber hat man die Installer von nVidia oder ATi direkt verwendet, dann wird man nach einem Kernelupdate mit einem nicht startenden X-Server konfrontiert.

    Und der DAU sitzt dann auf dem Hintern und sagt "shiiiiet" :p

    Der weiß ja dann nichtmal, dass er an der Konsole trotzdem Netz hat und sich Zeug laden kann....
     
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