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Thema: Warum Windowser zu MacOS wechseln...

  1. #41
    MU Mitglied Avatar von bjoern07
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    Zitat Zitat von DarthCmd Beitrag anzeigen
    Der User entscheidet was für ihn einfach ist. Deswegen individualisiert er seinen Desktop, seine Menüs usw, pflegt seine Vorlagen und Verknüpfungen und deswegen automatisiert er wiederkehrende Abläufe. So erreicht er für ihn einfache Bedienung.
    Diese Fummelei nimmt Apple dem User erst einmal ab. Alles weitere später, wenn der Benutzer sich mit dem Gerät vertraut gemacht hat.

    Zitat Zitat von DarthCmd Beitrag anzeigen
    Aus dem gleichen Grund passe ich in einem Mietwagen Sitzposition, Lenkrad und Spiegel an.
    Du vielleicht, ich vielleicht. Aber viele werden sich einfach reinsetzen und losfahren.
    [Auto-Vergleiche passen nie]

    Zitat Zitat von DarthCmd Beitrag anzeigen
    Im etwas grösseren baut man für einfache Bedienung einen definierten Workflow hin in dem alles bis auf die Kernarbeit des Users (Content generieren und melden wenn fertig) vom System automatisch erledigt wird
    Das trifft für einen Computer für die private Nutzung wohl eher nicht zu, gell?

    Wie schon von einigen anderen geschrieben, wenn Du keinen Mehrwert empfindest, dann tust Du es halt nicht. Ist ja auch okay.

    Für viele Computerbenutzer ist es halt ein Segen, wenn ein Rechner so daherkommt, dass alles ganz ordentlich passt und man nicht erst einmal ein paar Stunden "konfigurieren" MUSS.

    Der gehobene Einsteiger steckt eine USB-Platte ein und hat, schwupps, ein inkrementelles Backup.

    Man kann auch beim Mac unter der Haube an vielen Stellen fummeln. Aber man muss nicht. Und ein paar Stellen sind auch "Fummelgeschützt".


  2. #42
    MU Mitglied Avatar von DarkThoughts
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    Ein Computer generell ist ein Arbeitsgerät und soll im Wesentlichen das tun, was ich ihm auftrage.
    Das heisst für den Privatuser typischerweise:
    - Im WWW surfen
    - E-Mails schreiben
    - Chatten (Instant Messaging)
    - Office-Aufgaben (Korrespondenz, Einfache Kalkulationen etc.)
    - Musik hören & auf MP3-Player übertragen
    - Bilder der Digicam verwalten und vielleicht bearbeiten
    - Filme verwalten und vielleicht bearbeiten
    - Downloaden von Musik, Filmen etc. (nicht legal, aber wird halt gemacht)

    Liste ist nicht abschliessend. Aber die typischsten Aufgaben sind wohl drin.

    Lösen kann ich diese Anforderungen mit Windows, Linux oder Mac OS X.
    Denn alle diese Betriebssysteme bieten für diese Standardaufgaben benutzbare Programme an.

    Warum entscheidet man sich trotzdem für ein bestimmtes System?
    Diese Frage wurde eigentlich schon beantwortet: es ist das "WIE".

    Meine Erfahrung ist in etwa folgende:
    - Windows bietet ein benutzbares System mit einem riesigen Softwareangebot. Für die Standard-Aufgaben ist meist schon brauchbare Software vorinstalliert. Meines Erachtens ist diese Software aber überhaupt nicht intuitiv. Für Spezialaufgaben gibt es oft bekannte, bewährte Produkte. Allerdings nervt Windows mit langen Wartezeiten, ständig irgendwo aufgehenden Infofenstern und dem Bedürfnis nach Systempflege.
    - Auch viele Linuxdistributionen bieten ein benutzbares System mit einem unüberschaubaren Softwareangebot. Für die Standard-Aufgaben ist meist schon brauchbare Software vorinstalliert. Leider ist dies nicht die Software, die man landläufig "kennt" und erfordert daher vermutlich Einarbeitungsaufwand. Für Spezialaufgaben gibt es kaum bekannte Produkte, dafür oft gute OpenSource Lösungen. Das Problem: Beschäftigt man sich nicht mit dem Softwareangebot in der OpenSource Welt, findet man kaum das für sich passende Produkt. Linux braucht kaum Systempflege, aber wenn mal was schief läuft, sollte man schon vertiefte Systemkenntnisse haben, um das Problem lösen zu können.
    - Mac OS X bietet ein benutzbares System mit einem vergleichsweise kleinen Softwareangebot. Für die Standard-Aufgaben ist schon brauchbare Software vorinstalliert. Auch hier sind das für einen Mac-Neuling eher unbekannte Produkte, die einen Einarbeitungsaufwand verlangen, aber sie sind sehr intuitiv zu bedienen und daher schnell erlernt. Für Spezialaufgaben gibt es oft bekannte, bewährte Produkte. Mac OS X braucht wie Linux kaum Systempflege. Gibt es Probleme, können diese meist leicht per Support oder notfalls mit einer "Drüber-Installation" behoben werden.

    Der wirklich grosse Pluspunkt des Mac-Systems ist meines Erachtens schlicht die intuitive Bedienung des Betriebssystems und der gängigen Anwendungsprogramme.
    An zweiter Stelle stehen Argumente wie Stabilität, Sicherheit, Geschwindigkeit und ganz wichtig: Nervfaktor (ich will kein System, das mich jedesmal beim Booten mit Virenscanner-Updatemeldungen attackiert).
    An dritter Stelle steht das Argument "Flexibilität". Kritiker werden einwenden, dass das gerade DAS Contra-Argument ist, weil Windows und vorallem Linux massiv flexibler ist. Ja. Natürlich. Aber ich will meinen privaten Computer nicht für den Aufbau von Computerkenntnissen verwenden. So gesehen stützt mich Mac OS X mit seinem simplen Aufbau und nicht zu vielen Konfigurationsmöglichkeiten optimal.

    Nur meine bescheidene Meinung zum Thema.


  3. #43
    MU Mitglied Avatar von asterixxER
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    Ich bein ein (halber) Linux-Switcher (Ja die gibts auch...)
    - Ich muss taeglich mit Windows arbeiten und kenne die vor und Nachteile. Sowohl im Client als auch als Server. Vorteil Windows fuer mich ist die recht einfache installation+1000e Programme.
    - Nachteil: Anpassbarkeit, Virenanfaelligkeit.

    Ich habe privat einen Linuxserver und einen Mac.
    Vorteil linux: Anpassbarkeit bis ins Detail, Automatiserungsfaehigkeit. (Scripten, etc.)
    Nachteil und fuer mich der Grund mir einen Mac anzuschaffen: Hardwarekompatibilitaet (Laueft die Webcam, LAeuft der Drucker, Scanner, Treiber etc...)

    Bin ich gluecklich mit dem Mac?
    Jein. Mir fehlt der Paketmanager von Linux, die vielen kostenlosen Programme, aber ich liebe es dass ich meine Digicam reinstecke und *bling* kann ich die Photos bequem verwalten ohne mich um was kuemmern zu muessen...Das gleiche gilt fuer Backup, ist einfach extrem simpel.

    asterix


  4. #44
    MU Mitglied Avatar von DarkThoughts
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    Oder machen wir mal ein konkretes Beispiel.

    Das Szenario:
    Mein Vater bekommt von mir gesagt: "Hey Papa, mach mal ein Backup deiner Fotos, weil der Computer kann plötzlich kaputt sein und dann ist alles weg".
    Resultat: Papa hat Panik und sucht sich eine Backup-Lösung.

    Das verläuft fiktiv in etwa so:
    Windows: Papa geht in Fachgeschäft, lässt sich irgendeine Backup-Software aufschwatzen, installiert diese und ist mit der Konfiguration überfordert. Er lässt also alles in den Standardeinstellungen und begeht dabei den Fehler, dass er das Backup auf die Systempartition sichert.
    Linux: Papa hat nicht die geringste Ahnung, wo und in welcher Richtung er suchen muss. Mittels Google kommt er bestenfalls (eher unwahrscheinlich) auf Schlagworte wie "Bash-Script", "cp -R" und "rsync", weiss aber nicht viel damit anzufangen. Das Ergebnis: Entweder er gibt frustriert auf oder findet jemanden, der sich damit auskennt (mit anderen Worten: die Sache bleibt leider an mir hängen )
    Mac OS X: Papa geht in einen Apple-Store, Gravis etc. und lässt sich dort eine externe Festplatte aufschwatzen. Er geht heim, stöpselt die Festplatte dran und schaltet auf Anraten des Store-Mitarbeiters die TimeMachine ein.

    (das Beispiel geht von einem eher unbedarften User aus, dem aber etwas Computerkompetenz zuzutrauen ist)

    Da ist OS X definitiv die beste Lösung.
    Und wenn man "Experte" ist und sich das Konzept hinter TimeMachine mal genauer anschaut, muss man sogar eingestehen, dass die ganze Sache technisch wirklich durchdacht und sauber gelöst ist - für den Privatanwender, der sich nicht wirklich damit beschäftigen will, würde ich sogar das Schlagwort "optimal" verwenden.

    Edit:
    Sogar wenn Papa gar keine Ahnung hat, wovon ich spreche, ist TimeMachine die beste Lösung, denn sie bedeutet für mich (der als "Fachmann" herhalten kann), dass ich 3 Minuten an seinem Mac verbringe und dann in Ruhe mit Papa einen Kaffe trinken kann. =)

    Geändert von DarkThoughts (08.12.2009 um 16:48 Uhr)

  5. #45
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    Mittlerweile sieht es so aus, als ob OSX nur noch aus TimeMachine besteht
    Es ist aber nur eines weniger Argumente für dieses Betriebssystem und sicherlich nicht der Grund zum Umstieg auf einen Mac. Oder?

    Für mich ist und war der Hauptgrund zum Umstieg das stabile System. Nie wieder Ärger mit mies programmierten oder veralteten Treibern schlecht gewählter Hardware. Keine Angst vor Viren und dergleichen. Ich schmunzel immer wieder über E-Mails mit EXE-Dateien, die ich öffnen soll Keine Anti-Viren-Programme, die jeden Tag ein Update brauchen, dieses manchmal ewig herunterladen und im ungeeignetesten Moment einen Scan machen wollen. Keine "ständige" Neuinstallation des Systems, weil es irgendwann zu lahm wird oder sich irgendwas nicht wieder hinbiegen läßt. Also ich brauchte jetzt seit Jahren keine Neuinstallation. Auch starte ich den Rechner ganz selten neu, denn auch nach dem Standby geht es mit gleicher Leistung weiter Drag & Drop egal wo auf dem System ist auch eine feine Sache. Abstürze? Hängengebliebene Programme die das ganze System blockieren? So gut wie nie vorhanden. Super integrierte Software die einfach funktioniert und ich kein Handbuch oder Hilfe brauche. Und und und...

    Aber ich muss DarthCmd in einem Recht geben: Zum Basteln ist OSX weniger geeignet. Da sollte man zu Linux wechseln. Was man aber nicht vergessen darf: auch OSX ist ein Unix und da geht auch so einiges, wenn man sich auskennt. Muss man aber nicht und das ist gut so.

    Es tut einfach gut, dass ich mir keine Kopf über das Betriebssystem und Hardware machen muss und es einfach so funktioniert. Schließlich würde mir sowas nur wertvolle Zeit stehlen.

    Ich finde solche Diskussionen zwecklos. Mich wird auch keiner mehr zum Wechsel nach der Windows-Welt überreden können. Also warum sollte das andersherum funktionieren. Entweder man hat das Interesse, Zeit und Nerven sich ein anderes System anzusehen, oder man ist zufrieden und bleibt beim Alten. Oder man kenn das andere OS schon und will nicht


  6. #46
    MU Mitglied Avatar von asterixxER
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    Also wenn ich mir http://www.macports.org/ so ansehe kann ich auch unter OSX noch ne ganze Menge Linuxfeeling bekommen

    Btw...habe letztens eine SSH Verbindung offen gehabt zu meinem Linux Server und hab dann aus gewohnheit einfach uebers Netz eine KDE Anwendung gestartet, Enter gedrueckt, mist...kann ja nicht gehen...*bing* taucht das Programm im X Fenster auf dem Mac auf...da konnte ich mir dann ein ganz breites grinsen nicht verkneifen...


  7. #47
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    Zitat Zitat von DarthCmd Beitrag anzeigen
    Ich hab jetzt über die freien Tage ein MB986D/A und es kann so wie ich es gesehen habe nichts was ich nicht auch am über zwei Jahre alten T61 NH0BQGE konnte (Leistung / Bildschirm/Auflösung /Farben/Tastatur/ Schnittstellen /Skalierbarkeit). Das T61 ist unter W7, 08R2 und einer Gentoo Distri von Oktober verglichen worden. Das neue x200 Tablet wollt ich halt nicht in den Vergleich werfen, weils ein Tablet ist
    Unter MacOs hast Du halt den Vorteil, dass Du alle PTP83 im virtuellen Hyperstream-Modus laufen lassen kannst. Dies ist besonders dann interessant, wenn Du mehrere X36-Cores gleichzeitig nutzen willst, was ja bei deinem Anforderungsprofil durchaus Sinn machen kann. Auch die direkte HPG-Einbindung mit doppelzeiligem RPG-Screening ist was feines. Interessant für dich wären beispielsweise Mode-1 und Mode-23B, weil diese auch asynchrone Datenkommunikation über TPP erlauben, das geht allerdings nur im bidirektionalen XMI-Modus, was auch wieder NAchteile mit sich bringt...

    Mit anderen Worten: so wie Du schreibst bist Du nicht der typ für einen mac. Wenn Du umsteigen wuillst, versuch's mal mit LINUX...


  8. #48
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    @OrangUtanKlaus
    "Warum hat Linux also 1% statt 99% Marktanteil?

    Fast alles steht da, http://linux.oneandoneis2.org/LNW.htm

    Aber eigene Gedanken dazu:
    Weil beim Neuen PC MS incl. MS und Herstellersupport mitgeliefert wird und man eine Linuxdistri mit Support dazukaufen müsste.
    Dann zieht sich der PC-Hersteller gerne mit "Kein Support beim OS-Wechsel" aus der Affäre, Sony tat das sogar bei einem Anytime Upgrade innhalb einer Windowsplattform.Und durch die Verbreitung steht dem User eher ein Ersthelfer bei MS zur Verfügung, wie er auch aufgrund seiner Erfahrung mit Fremdrechnern eher schon sowas kennt.

    Linux ist dann wirklich besser, wenn sich der Benutzer mit dem System ausreichend beschäftigt hat und nicht auf das ganze Collaborationszeug angewiesen ist.

    Im Firmenbereich ist es ein Vorteil, das im Problemfall bei MS-Produkten eben MS schuld ist, bei Linux tust Du Dir schwer einen Schuldigen zu finden.

    Die Wahrscheinlichkeit das auf einem Linuxsystem etwas läuft was den Chef stört, ist bei weitem größer als bei einem MS-System das in der Domäne hängt und extrem kurz gehalten wird, daran konnten auch die ganzen Samba-Addons nichts ändern. Linux ist da eher wie ein Wigmam... wenn man daran denkt was der kundige da alles drinn verstecken kann.


    Dazu kommt die MS-Firmenstrategie:
    MS macht den Reibach mit den Client-OS und deswegen entfalten die MS-Server auch nur ihre volle Funktionalität im Zusammenspiel mit ihrem Client-OS. Hinzu kommt wieder dass der Distributor das MS-System gebündelt mit der Hardware verkauft hat. Siehe oben. Die Strategie geht auf.


    Ich persönlich wäre schwer dafür einheitlich die Bündelung von Hardware an Software zu verbieten und die Offenlegung und Standartisierung von Softwareschnittstellen voranzutreiben, wer nicht offenlegt fliegt vom Markt oder kommt in keinen öff. Auftrag.




    @Switcher80
    Wer wird denn hier gleich angriffslustig?
    Meistens der der sich ungebührlich angepflaumt fühlt.


    "Ich war im Bekantenkreis der Windows- und Pc-Experte und hab auch nichts verschlimmbessert an meinen Systemen, soviel mal zur Kompetenz. Seit ich 'nen Mac habe, müssen die sich jemand anders suchen."
    Das kann vieles sein.. von blindwütigen Antispy / Adaware /Thunderbird /ZoneAlarm Installationen die mehr schaden als nutzen bis hin zu Einweisung in NTFS-Rechtesystem, Konfig der Lokale Sicherheitsrichtlinien / Benutzerkontenverwaltung / und Implementieren einer Backupstrategie mit Dokumentation die der User auch unter Stress versteht. Kommt halt nicht nur drauf an ab wann sich jmd. selbst als Experte wahrnimmt.


    Es gibt Menschen, die machen da sowas merkwürdiges, das mit S anfängt. Ich glaube man nennt so etwas Studium.
    Hab schon davon gehört... hatte vier, fünf Jahre mit denen zu tun. Schon länger her. Wenn ich auch nicht weiß was Du studiert hast, studierst bzw. zu studieren probierst.... in der Vorstufe,der Erlangung der allgemeinen Hochschulreife findet auch schon was wie Rechnerkunde... Informatik statt und zwar schon länger und nicht mal zu knapp, je nach Studium soll es sogar in der Studiummseingangsphase spezielle Kurse für spezielle Applikationen geben, man glaubt es kaum. Gibt natürlich auch welche die LaTex ansehen und sofort aus der Bewegung heraus beherrschen, keine Frage.

    Mal im Ernst: nur Marsmenschen oder ältere Leute brauchen nen PC-Führerschein, oder einfach ein System, das keine Aufmerksamkeit benötigt.
    Zum Glück sieht man das im Bildungssektor ein klein wenig anders, sonst hätten wir hier gewaltigere Probleme.





    @RouvenMVP
    Das mit dem Netzstecker und der beleuchteten Tastatur ist mir schon aufgefallen, nette Idee, gefällt wirklich gut, wäre was zum abschreiben.

    Man fragt sich so langsam ohnehin, wie sehr sich manche Leute eigentlich erziehen lassen. Von jedem technischen Gerät wird erwartet, dass man es mit nach Hause nimmt, Stecker rein, und dann funktioniert es. Nur beim PC, da hat die Industrie ihre Kunden so erzogen, dass die es für selbstverständlich halten, bestens über die Innereien ihres Gerätes bescheid zu wissen und den technischen Support gleich auch freiweillig mit zu übernehmen.
    Tatsächlich? Neues Handy Fragen vorab: Wie wandern die Daten vollständig rüber, funzt die alte Freisprecheinrichtung noch usw.
    Bei der Weißware lohnt sich auch ein kurzer Blick in die Anleitung und ob das überhaupt zu den baulich vorhandenen Anschlüssen paßt, und schon entkalken ist irgendwie auch technischer Support.


    Mit welchem Betriebssystem läuft denn deine Mikrowelle? Wie hoch ist der Prozessor getaktet? Wie oft updatest du das 600- Watt-Kochprogramm? Hast du da schon mal im BIOS nachgeschaut, da kann man noch ein paar Prozentpunkte Stromersparnis rausholen mit einer anderen Einstellung? Wie, das wäre dir zu doof, das Ding hätte einfach zu funktionieren? Beim PC geht das doch auch so.
    Die Mikrowelle ist noch nicht soweit- Aber die Kaffemaschine hat schon (ein)mal ein Biosupdate über die USB-Schnittstelle bekommen, dasw ein Nachfolger mal soweit ist, das man einstellen kann, es soll bei Verschleiß selbstständig per mail ein Ersatzteil bestellen nimm ich schwer an, dass der Videorecorder am Netz und am WSUS hängt und eine eigene Website zum Steuern und downloaden hat ist klar aber das Ding tut noch nicht alles was es soll.


    @tocotronaut
    die anzahl derer die sich ihr system wirklich anpassen ist verschwindend gering.
    Kann schon sein, meine Wahrnehmung ist wohl mileubedingt etwas anders. Irgendwas wird aber denk ich immer angepaßt.


    @Yoless,
    ein wenig Bestätigung stört niemanden, da bin ich keine Ausnahme, habs aber im Griff.

    Zum Einarbeiten stimm ich Dir zu, vielleicht sollte ichs anders angehen. Im Moment gehts mir noch immer wie beim Starten, als ich mir dachte, ok die Rocketdock läuft also auch auf dem Mac.


    Hab mir jetzt mal ADmitMAC
    http://www.thursby.com/products/admitmac.html
    heruntergeladen und teste es aus. Wär wohl gescheit, wenn ich eine Eval-Version eines Mac OS-X Server dazulade und ein wenig Collaboaration durchteste.

    @bjoern07
    Diese Fummelei nimmt Apple dem User erst einmal ab?
    Das Auswählen zB. des Katerfotos als Hintergrund, das Anlegen der Favoriten und ein paar Verknüpfungen zu Ordnern am Desktop nimmt sicher kein OS ab, so intelligent kann es nicht sein, es kann auch gar nicht wissen welche Einstellungen gewünscht sind .


    @DarkThoughts,
    Ok im Beispiel:
    Linux: Wenn Dein Vater selbst Suse installiert und konfiguriert, wird er das Backup mit eingerichtet haben, wenn Du es ihm eingerichtet hast, war das Dein Job, Zustimmung.

    MS: Das Wartungscenter meldet von selbst, "es wär Zeit eine Sicherung" einzurichten" und führt auch durch einen Klickbuntiassisten, der Dich sogar warnt wenn Du auf die Systemfestplatte (ungeachtet der Partition) zu sichern versuchst.
    Die Timemaschine erinnert mich ein wenig vom Anfühlen her an die Trueimage 2010 Demo, nur mit weniger Optionen also weniger Qual der Wahl, wenn man das so wahrnehmen will


    @JeZe
    Wenns Dich interessiert, 15 Sekunden hats gedauert, ich hatte PTP83 schon in einem Formularfeld, bevor ich den Sarkasmus erkannt habe


  9. #49
    MU Mitglied Avatar von OrangUtanKlaus
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    Zitat Zitat von Oligoboli Beitrag anzeigen
    Mittlerweile sieht es so aus, als ob OSX nur noch aus TimeMachine besteht
    Es ist aber nur eines weniger Argumente für dieses Betriebssystem und sicherlich nicht der Grund zum Umstieg auf einen Mac. Oder?
    Time Machine ist halt so ein schönes Paradebeispiel. Es ist einfach, sieht gut aus und kann viel. Und bei Win oder Linux sind die Pendants umständlich, hässlich und können nicht so viel

    Also für jemanden der den Unterschied erklärt haben möchte ist TM halt ein gutes, da ziemlich deutliches, Beispiel.


    @DarthCmd

    OSX wird auch nur mit der Hardware zusammen vertrieben. Trotzdem hat es 6x so viele User wie Linux. Und im Geiz-ist-geil-Deutschland sollte ein kostenloses OS doch schon alleine aufgrund des Preises genug aufmerksamkeit bekommen, oder? Glaubst du wirklich das Linux nur so einen kleinen Marktanteil hat weil die Geräte mit Win vorinstalliert werden? Natürlich ist es einer der Gründe, aber die Benutzbarkeit ist sicherlich immer noch der stärkste Faktor. Trotz KDE, Ubuntu, usw....

    Mir scheint ein bisschen so als würdest du das Argument "Usability" entweder nicht verstehen (wollen), oder aber als Sache des Users hinstellen wollen. Wenn dem so ist, warum gibt es dann ganze Studiengängen und unzählige Bücher über Usability? Warum erwähnt jeder andere Handy-Hersteller die tolle Usability des iPhones und das man sich daran messen muss? Demnach müsste doch das EINFACHSTE Handy das sein, was sich am besten anpassen lässt. Und das ist definitiv nicht das iPhone.

    Usability ist z.b. im hohen Maße der Aufbau der GUI. Und was ist der erste große Unterschied den man zwischen Win und OSX sieht? Richtig, die GUI. Und nein, es ist nicht entscheidend ob das Fenster jetzt grau oder blau ist.

    Geändert von OrangUtanKlaus (08.12.2009 um 17:31 Uhr)

  10. #50
    MU Mitglied Avatar von MacEnroe
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    Zitat Zitat von DarthCmd Beitrag anzeigen
    GrCodecumwandln am Homeserver für die PS3 ... remote an den betreuten Servern ... OCS Client ... den Exch2010-UM/OCS Teil hingebaut hab ... VirtuaWin ... Aktionen bei denen ich wusste es ist nicht supportet ... ein MB986D/A ... T61 NH0BQGE ... W7, 08R2 ... Gentoo Distri v... x200 Tablet ...
    Kurz: Ich versteh nur Bahnhof.

    Vielleicht brauche ich deshalb einen Mac?

    Dann wäre deine Frage ja hinreichend beantwortet


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