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| | #12 (permalink) | |
| MU Mitglied |
Interessant ist ja dieser Absatz hier:
Zitat:
Also auch hier mal wieder: 1:0 für Wikipedia. | |
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| | #13 (permalink) |
| MU Mitglied Registriert seit: 09.2006 Ort: Großes B oben an der Spree
Beiträge: 197
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Ich hätte echt nicht damit gerechnet, dass Journalisten so sehr auf Wikipedia vertrauen
Ciao Dennis |
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| | #14 (permalink) |
| Neues MU Mitglied Registriert seit: 02.2005
Beiträge: 27
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Ich muss gestehen, dass ich diesen speziellen Fall nicht einmal so besonders schlimm finde. Bei einer Person mit einer derart ungewöhnlichen Anzahl an Vornamen einen falschen zu übernehmen, ohne vorher jeden einzelnen genau zu überprüfen, kann man als kleinen Lapsus durchgehen lassen.
Gravierend ist jedoch die Tatsache, daß dieser Fall exemplarisch ist für den Umgang der klassischen Medien mit Informationen und Quellen aus dem Internet - was bei bedeutenderen Themen weitaus verherendere Auswirkungen haben kann. Man denke beispielsweise an die Meldungen über Steve Jobs Tod letztes Jahr - ein einziger Kommentar eines gelangweilten Teenagers sorgte für weltweite Bericherstattung, Veröffentlichung von Nachrufen und einen Kurssturz der Apple Aktie. Faktencheck durch einen simplen Anruf bei Apples Pressestelle? Fehlanzeige. Offensichtlich ist es heute gängige Praxis Meldungen aus Blogs, Foren, Wikipedia und von "Leser-Reportern" durch Portale wie CNN's iReport, und dessen weltweite Pendants, ungefiltert zu übernehmen. Wobei sich gute Nachrichten doch dadurch auszeichnen gefiltert, aufbereitet, überprüft und mit Hintergrundinformationen angereichert zu sein. Doch woran liegt das? An Redaktionen, die größtenteils nur noch aus unterbezahlten Praktikanten bestehen? Quotendruck...schnelle Veröffentlichung -> mehr Leser/Zuschauer/Traffic -> höhere Werbeeinnahmen? Bleibt nur an eine höhere Medienkompetenz des Einzelnen zu appellieren, was natürlich dadurch erschwert wird, daß eben diese Kompetenz bereits bei Medienschaffenden nicht besonders ausgeprägt zu sein scheint. |
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| | #15 (permalink) | |
| MU Mitglied Registriert seit: 11.2007 Ort: München
Beiträge: 3.187
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Der Spiegel ist nicht gerade ein Hort für intelligente Journalisten.
Ein nettes Beispiel ist der aktuelle Artikel Technikärgernis: Zitat:
Geändert von Birke (11-02-2009 um 05:43 Uhr). | |
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